Kapitel 1 von 14
Strände auf Rhodos im Überblick: So findest du den richtigen
Für Sandstrände und Badetage ist die Ostküste die erste Wahl, zum Windsurfen und für Sonnenuntergänge die Westküste. Im Norden findest du gut erreichbare Stadtstrände, im Süden mehr Platz, aber auch längere Anfahrten. Wähle zunächst einen Küstenabschnitt, der zu deinem Tagesplan passt, und grenze die Auswahl dann nach Strandbeschaffenheit, Einstieg ins Wasser und Ausstattung ein.

Welcher Strand auf Rhodos passt zu mir?
Mit dieser kurzen Orientierung findest du leichter den passenden Strand. Grenze anhand dieser Hinweise deine Auswahl ein und lies anschließend den ausführlichen Ratgeber zum jeweiligen Strand, um zu prüfen, ob er zu deinem Tagesplan passt.
- Du möchtest einen klassischen Tag am Sandstrand? → Mein Allround-Favorit ist der Tsambika-Strand mit seinem langen goldenen Sandstrand und flachem Wasser. Der Faliraki-Strand verbindet Sand mit allen Annehmlichkeiten eines Urlaubsortes, während Agathi und Glystra kleinere, entspannte Sandbuchten sind.
- Du wohnst in der Nähe von Lindos? → Der Strand von Lindos und die Paulusbucht liegen direkt am Ort. Vlycha bietet etwas weiter nördlich eine weitläufigere Alternative, Pefkos hat mehrere eigene Sandbuchten, und Kalathos ist ein langer, ruhiger Kies- und Sandstrand.
- Du suchst ruhige und naturbelassene Orte? → Schau in meinen Ratgeber zu ruhigen Stränden. Für ein wilderes Ambiente empfehlen sich die Kiesstrände Kopria und Fourni an der Westküste oder die weiten dunklen Sandflächen von Plimmiri und der lange Kiesstrand von Gennadi im Süden.
- Du suchst das klarste oder blaueste Wasser? → Lies meine Ratgeber zum klarsten und blauesten Wasser. Die smaragdgrüne Anthony-Quinn-Bucht und die benachbarte Bucht Ladiko sind für ihre Wasserfarbe bekannt.
- Du möchtest schnorcheln? → Die felsigen Buchten Anthony-Quinn-Bucht und Ladiko sind eine hervorragende Wahl. Am Traganou-Strand gibt es eine Meereshöhle zu erkunden, und die Pallas-Seite des Strandes von Lindos bietet interessante Felsformationen.
- Du wohnst in Rhodos-Stadt und hast kein Auto? → Der Elli-Strand ist der Hauptstrand der Stadt. Für Abwechslung sorgen die Thermen von Kallithea, wo du in einer Bucht vor historischer Architektur baden kannst. Die Küste von Ixia und Ialyssos liegt eine kurze Busfahrt weiter westlich.
- Du möchtest mehrere Strände erkunden? → Am einfachsten geht das an der Ostküste. Auf einer Fahrt von Faliraki Richtung Süden nach Stegna lassen sich mehrere beliebte Strände verbinden. Auch die weniger besuchten Strände im Süden eignen sich für einen schönen Tagesausflug mit dem Auto.
- Du suchst Wind und Wassersport? → Zum Windsurfen geht es an die Nordwestküste nach Ixia und Ialyssos. Für Windsurfen und Kitesurfen ist Prasonisi an der Südspitze der wichtigste Treffpunkt der Insel.
- Du verbringst den Tag lieber auf dem Wasser? → Wenn du die Küste lieber vom Meer aus sehen möchtest, statt an einem einzigen Strand zu sitzen, schau dir Bootsausflüge oder Mietboote zum Selbstfahren an.
Ostküste oder Westküste?
Die Ostküste eignet sich am besten für weichen Sand, geschützte Buchten und entspanntes Schwimmen. Sie besteht jedoch nicht aus einem durchgehenden Sandstrand: Lange Strände in Urlaubsorten wechseln sich mit Kiesabschnitten und felsigen Buchten ab. Der Faliraki-Strand ist ein klassisches Beispiel für einen unkomplizierten Sandstrandtag mit umfassender Ausstattung.
Die Westküste bietet weite Ausblicke auf die Ägäis und Wind – beides gehört hier zum Erlebnis. Die Strände von Ixia und Ialyssos verbinden diese Kulisse mit Ferienanlagen und Wassersport. Weiter westlich steht die raue Landschaft stärker im Vordergrund als der Komfort.
Dass die Ostküste geschützter und die Westküste windiger ist, gilt nur als allgemeine Tendenz. Auch in einer nach Osten ausgerichteten Bucht kann es Wellen geben. Prüfe die Vorhersage, aber entscheide anhand der Bedingungen vor Ort, ob du schwimmen gehst.
- Wähle die Ostküste für einen Badeurlaub, besonders wenn dir Sand und Planschen im flachen Wasser wichtig sind.
- Wähle die Nordwestküste zum Windsurfen, für ein lebhaftes Strandleben und Sonnenuntergänge, ohne weit von Rhodos-Stadt wegzufahren.
- Wähle die wildere Westküste wegen ihrer Küstenlandschaft – nicht als Ersatz für eine sanfte Badebucht für Familien.
Norden, mittlerer Küstenabschnitt oder Süden von Rhodos?
Im Norden lassen sich Strandtage und Stadtleben leicht verbinden. Von Rhodos-Stadt oder einem nahe gelegenen Urlaubsort aus ist ein Strand, den du zu Fuß, per Bus oder Taxi erreichst, für einen Nachmittag oft sinnvoller als eine lange Autofahrt. Ein Auto lohnt sich eher für mehrere Stopps als für einen einzigen.
Die mittlere Ostküste bietet Richtung Lindos eine gute Mischung aus Sandstränden, kleinen Buchten und Küstendörfern. Hier bekommst du Abwechslung ohne lange Fahrten. Ich würde eine kleine Gruppe von Stränden in der Nähe deiner Unterkunft erkunden, statt die gesamte Küste abfahren zu wollen.
Der Süden von Rhodos bietet viel Platz und ein gemächlicheres Tempo, ist aber nicht überall wild und unberührt. Hier findest du Feriengebiete und lange, offene Küstenabschnitte wie den kiesigen Gennadi-Strand. An der Inselspitze ist Prasonisi dank seiner Sandbank und Windsurfszene ein besonderes Ziel, aber kein unkomplizierter Badeplatz.
Mein Rat: Um mehrere Strände im Süden oder an der Westküste zu erkunden, bietet dir ein Mietwagen die größte Flexibilität. Wenn du noch nach einer Unterkunft suchst, hilft dir unser Rhodos-Reiseführer, deinen Urlaubsort passend zur Küste auszuwählen.
Sand, Kies oder Felsbucht?
Rhodos hat viele Sandstrände, vor allem an der Ostküste. Sand ist ideal zum Liegen und Spielen, aber achte auch auf den Meeresboden. Für Kinder oder unsichere Schwimmer ist ein sanfter, flacher Einstieg wichtiger als die Aussicht.
Kiesstrände eignen sich hervorragend zum Schwimmen, wenn dich der Untergrund nicht stört. Badeschuhe helfen. Kies ist keine Garantie für klareres Wasser, und das Meer kann schnell tief werden.
Bei Felsbuchten stehen eher Landschaft und Schnorcheln als weicher Sand im Mittelpunkt. Dafür musst du oft unebene Zugänge und weniger Platz in Kauf nehmen. Unser Ratgeber zu Stränden mit klarem Wasser hilft dir, einen Badeplatz zu finden, der wirklich zu dir passt.
- Sand: die beste Ausgangsbasis für Sandburgen, Planschen und bequemes Liegen.
- Kies oder gemischter Strand: passend für alle, denen festerer, steiniger Untergrund nichts ausmacht.
- Felsbucht: reizvoll wegen der Landschaft und zum Schnorcheln – achte aber vor allem auf einen Einstieg, den du gut bewältigen kannst.
Komfort, Abgeschiedenheit oder ein Tag auf dem Wasser?
Ein bewirtschafteter Strand macht es einfacher, wenn du Liegen, Schatten und ein Mittagessen in der Nähe möchtest. Das ist praktisch für Familien oder Gruppen mit unterschiedlichen Interessen. Dafür gibt es an den beliebtesten Abschnitten mehr Menschen und Lärm.
Für Ruhe empfehle ich, eher nach Platz als nach völliger Abgeschiedenheit zu suchen. An einem langen Strand kannst du dich von den belebten Bereichen entfernen, während eine kleine Bucht schnell voll wirkt. Unser Vergleich ruhiger Strände reicht von weitläufigen Stränden bis zu wilderen Buchten.
An einem naturbelassenen Strand musst du Wasser, Verpflegung und Sonnenschutz selbst mitbringen. Wenn Einrichtungen wie Toiletten oder ein stufenloser Zugang unverzichtbar sind, lies vor dem Ausflug den jeweiligen Strandratgeber. Die Bezeichnung „bewirtschaftet“ bedeutet nicht, dass alle Bedürfnisse abgedeckt sind.
Ein Tag auf dem Boot eröffnet einen anderen Blickwinkel. Wenn du die Küste lieber vom Wasser aus mit Badestopps erleben möchtest, vergleiche Bootsausflüge und Mietboote. Achte dabei auf den Abfahrtsort, die Art des Ausflugs und die Zeit, die zum Schwimmen bleibt.
Wenn ich an einem Tag mehrere Strände besuchen möchte, ist ein Mietwagen auf Rhodos meine erste Wahl: direkte Wege, selbst bestimmte Abfahrtszeiten und Platz für die Strandtaschen. Abgelegene Strände mit unwegsamer Zufahrt und Buchten, die nur per Boot erreichbar sind, gehören nicht auf eine Route mit einem gewöhnlichen Mietwagen.
Kapitel 2 von 14
Sandstrände für entspannte Familientage
Welcher Sandstrand auf Rhodos zu euch passt, hängt davon ab, wie viel ihr selbst organisieren möchtet. Zur Wahl stehen bewirtschaftete Strände mit Sonnenschirmen und Restaurants, ein Dorfstrand in Laufweite oder eine naturbelassene Bucht, für die ihr alles mitbringt. Weicher Sand und flach abfallendes Wasser sind ideal zum Planschen. Für einen gelungenen Familientag braucht es aber auch Schatten, einen einfachen Zugang und einen unkomplizierten Heimweg. Diese fünf Strände bieten dafür unterschiedliche Möglichkeiten.

Tsambika für einen klassischen Sandstrandtag
Der Tsambika-Strand ist mein Allround-Tipp für einen klassischen Strandtag auf Rhodos: ein langer Sandstrand, klares Wasser und Platz zum Ausbreiten. Er liegt an der Ostküste bei Kolymbia und ist ein beliebter, bewirtschafteter Strand – kein abgeschiedener Ort.
Der weiche Sand setzt sich unter Wasser fort, und der Meeresboden fällt allmählich ab. So können Kinder ohne kiesigen Einstieg planschen. Es gibt genug Platz für einen Spaziergang am Wasser und mehrere Schwimmrunden, sodass sich hier problemlos ein ganzer Tag verbringen lässt. Zum entspannten Baden eignet sich der Strand besser als für einen gezielten Schnorchelausflug.
Strandbars und Restaurants machen einen ganztägigen Aufenthalt unkompliziert; Toiletten, Duschen und Umkleidemöglichkeiten sind vorhanden. Fragt vor dem Mieten der Liegen nach dem Gesamtpreis für eure Gruppe, den enthaltenen Leistungen und einem möglichen Mindestverzehr.
Im Juli und August solltet ihr gegen 09:00 Uhr ankommen, denn die mittleren Abschnitte füllen sich bis zum späten Vormittag. In der Mitte sind Getränke und Essen schnell erreichbar, während es an beiden Enden meist ruhiger ist. Mai, Juni und September bieten eine gute Mischung aus Strandwetter und weniger Andrang.
Für Familien mit Taschen ist das Auto am einfachsten. Direkt neben dem Strand gibt es einen großen kostenlosen Parkplatz mit einem kurzen, ebenen Zugang. Gebt den Tsambika-Strand ins Navi ein, nicht das Kloster, und lasst keine Wertsachen im Auto. Für einen einzelnen Besuch von einem nahen Hotel aus ist ein vorbestelltes Taxi eine gute Alternative.
Als zusätzliche Aktivität bietet sich der Aufstieg zum Aussichtspunkt am Kloster an. Vom zugehörigen Parkplatz führt der Weg über rund 300 Stufen hinauf. Geht deshalb früh los, nehmt Wasser mit und steigt nur hinauf, wenn alle gut Treppen bewältigen können. Ansonsten füllt auch der Strand selbst mit seinen saisonalen Wassersportangeboten den Tag.
Agathi für Sandburgen mit eigenem Sonnenschirm
Der Agathi-Strand, auch Agia Agathi genannt, liegt in der Sandbucht kurz hinter Haraki. Sein feiner goldener Sand fällt sanft in eine breite Flachwasserzone ab – ideal für Sandburgen und einen unkomplizierten Vormittag mit dem Handtuch im Sand.
Der wichtigste Unterschied zu Tsambika: Agathi ist ein naturbelassener Strand ohne Liegen, Toiletten oder sonstige Einrichtungen. Ein aufblasbarer Wasserpark ist die einzige Attraktion. Natürlichen Schatten gibt es kaum, daher müsst ihr einen eigenen Sonnenschirm, Trinkwasser und Essen mitbringen.
Diese Einfachheit passt zu allen, die sich selbst versorgen möchten. Zum Schwimmen eignet sich die sandige Mitte am besten. Die felsigen Ränder bieten ein wenig Abwechslung beim Schnorcheln, doch das ist nicht der Hauptgrund für einen Besuch. Die Bucht liegt einigermaßen geschützt.
Am einfachsten kommt ihr mit dem Auto her; Parkplätze liegen direkt hinter dem Strand. Der Fußweg von der nächsten Bushaltestelle bietet keinen Schutz vor der Sonne und ist mit Kindern und Strandausrüstung unpraktisch. Ohne Auto ist ein Taxi mit vorab vereinbarter Rückfahrt die bessere Wahl.
Morgens ist es ruhiger, aber auch ein kurzer Besuch am späten Nachmittag passt gut. Ich würde ausgiebig schwimmen und anschließend im Dorf Haraki essen, statt an einem zweiten Strand noch einmal alles auszupacken. Mit kleinen Kindern würde ich den ersten Besuch kurz halten, damit die fehlenden Toiletten nicht zum Problem werden.
Faliraki für einen geselligen, unkomplizierten Strandtag
Der Faliraki-Strand ist die gesellige, bequeme Wahl: ein langer Sandstrand, an dem alles in der Nähe liegt. Er eignet sich gut für Gruppen mit unterschiedlichen Interessen, denn hier könnt ihr schwimmen, essen oder Wassersport ausprobieren, ohne euch räumlich weit voneinander zu entfernen.
In der Mitte gibt es am meisten Musik und Betrieb. Wenn ihr mehr Platz möchtet, entfernt euch vom belebtesten Abschnitt. Denkt aber daran: Faliraki ist ein erschlossener Strand im Urlaubsort, keine einsame Bucht.
Der größte Teil des Strands hat weichen goldenen Sand und einen flachen Einstieg. Für Familien gilt es, einen ruhigeren Platz gegen die Nähe zu Essen und Schatten abzuwägen. Haltet beim Schwimmen immer Abstand zu den Startbereichen für Wassersport. Der Strand ist lang – wählt deshalb für die Navigation einen konkreten Zugang.
In den zentralen Abschnitten gibt es Liegenverleih und Service am Strand. Das Essensangebot reicht vom schnellen Gyros bis zur vollständigen Restaurantmahlzeit. Für ein ruhigeres, traditionelleres Essen geht ihr Richtung Südende bei Kathara. Prüft vor dem Niederlassen, wo sich die Toiletten für euren gewählten Platz befinden.
Von Rhodos-Stadt aus ist die Buslinie 40 eine einfache Möglichkeit für einen reinen Strandtag. Für mehrere Stopps oder eine flexible Rückfahrt ist ein Auto besser. Ein Taxi ist praktisch, wenn ihr einen bestimmten Zugang oder ein bestimmtes Lokal ansteuern möchtet. Im Juli und August ist am meisten los, also kommt früh, um euch in Ruhe zu orientieren.
Pefkos für Sandstrand in Ortsnähe
Der Pefkos-Strand ist eine sinnvolle Wahl, wenn ihr im Ort wohnt und unkompliziert ans Meer möchtet. Pefkos liegt etwa 4 km südwestlich von Lindos. Ich würde am Lee Beach beginnen, der Hauptbucht mit weichem goldenem Sand und einem sanften Einstieg ins Wasser.
Lee Beach bietet vor Ort die umfassendste Ausstattung: Liegen, Sonnenschirme und Restaurants direkt hinter dem Sand. Auch Toiletten sind vorhanden. Damit ist er hier die beste Wahl für einen ganzen Familientag mit Sandburgen, Schwimmen und Mittagessen.
Der Nachteil: Am Lee Beach wird es voll. Sein Reiz liegt in der Bequemlichkeit, nicht in der Abgeschiedenheit. Kommt im Juli und August früh, um einen guten Platz zu finden. Mai, Juni und September bieten eine bessere Mischung aus gutem Wetter und weniger Andrang.
- Plakia: eine sandige Alternative für einen geruhsamen Tag. Kleiner und entspannter als Lee Beach, mit weichem Sand und felsigen Rändern. Bringt für einen längeren Aufenthalt eigene Vorräte mit.
- Kavos: eine kleinere Bucht mit weniger Liegen und weniger Betrieb, gut zum entspannten Schwimmen.
- Fokia-Bucht: eine felsige Bucht südöstlich von Pefkos ohne Einrichtungen. Geeignet für sichere Schwimmer und Schnorchler, nicht für Familien, die einen sandigen Einstieg brauchen.
Glystra für entspanntes Schwimmen im Süden
Der Glystra-Strand, auch Glistra genannt, liegt in einer kleinen Sandbucht an der Südostküste zwischen Lardos und Kiotari. Ich würde ihn für ein paar geruhsame Stunden zum Schwimmen wählen, besonders wenn ihr in der Nähe wohnt. Sein Reiz sind der weiche Sand und die entspannte Atmosphäre.
In der Mitte fällt der flache Meeresboden sanft ab – ideal für alle, die Sand unter den Füßen mögen. An den Rändern ist es felsiger; dort findet ihr einen anderen Einstieg und könnt ein wenig schnorcheln. Die niedrigen Dünen hinter dem Strand spenden kaum Schatten.
Glystra ist kein Urlaubsstrand mit Rundumversorgung. Bringt eigenes Trinkwasser, Snacks und Sonnenschutz mit. Für eine richtige Mahlzeit gibt es im nahen Kiotari Restaurants und Cafés, während euch im Dorf Lardos Tavernen erwarten.
Parkplätze liegen direkt hinter dem Strand, daher ist ein Auto praktisch. Für einen einzelnen Ausflug aus der näheren Umgebung reicht ein Taxi. Bei einer Busfahrt müsst ihr den Fußweg zum Strand und die Rückfahrt sorgfältig planen. Diese kleine Bucht eignet sich am besten für eine kürzere Badepause mit anschließendem Essen, nicht für eine lange Anreise quer über die Insel.
Praktische Tipps für Strandtage mit Kindern
Für möglichst wenig Aufwand empfehle ich Tsambika, einen passenden Abschnitt von Faliraki oder Lee Beach in Pefkos. Agathi passt, wenn ihr euch lieber selbst versorgt. Glystra ist eine gute Wahl für eine kurze Badepause am Sandstrand, wenn ihr an der Südostküste wohnt. Oft ist der beste Strand derjenige, von dem ihr leicht wieder wegkommt, sobald die Kinder genug haben.
Flaches Wasser über Sand macht das Planschen einfacher, doch kein Strand ist automatisch sicher. Ein Erwachsener sollte immer zuerst Wassertiefe und Bedingungen prüfen. Beaufsichtigt Kinder ununterbrochen, haltet Nichtschwimmer in Armlänge und bleibt weit weg von Boots- und Wassersportkorridoren.
- Schatten und Grundausstattung: Nehmt immer Trinkwasser, Sonnencreme, Hüte, Handtücher und Sandalen für den heißen Sand mit. An naturbelassenen Stränden wie Agathi braucht ihr einen eigenen Schattenspender; prüft an bewirtschafteten Stränden, ob euer Sonnenschirm ausreichend Schatten bietet.
- Zum Ufer kommen heißt nicht, ins Wasser zu kommen: Einfaches Parken garantiert keinen einfachen Zugang zum Meer. Die letzten Meter können über lockeren Sand, Stufen oder unebenen Boden führen. Wenn ihr mit Rollstuhl oder Kinderwagen unterwegs seid, klärt vorab den genauen Weg und die vorhandene Ausstattung.
- Unterkunft nach dem tatsächlichen Fußweg wählen: Lee Beach und Plakia sind von Pefkos aus zu Fuß erreichbar, doch wie anstrengend der Weg ist, hängt von der Lage eurer Unterkunft ab. Kleinere Buchten haben eigene Zugänge. Geht deshalb nicht davon aus, dass ihr am Ufer entlang von einer zur nächsten laufen könnt.
Meine Empfehlung: Wenn ihr mehrere Strandausflüge außerhalb eures Urlaubsorts plant, vergleicht die Mietwagenangebote auf Rhodos – mit einem eigenen Auto lässt sich der Sonnenschirm leichter mitnehmen, und ihr könnt aufbrechen, sobald die Kinder genug haben. Für einen einzelnen Besuch am nahen Strand reicht oft ein Taxi.
Kapitel 3 von 14
Klares Wasser, blaue Buchten und Schnorcheln
Zum Schwimmen und Schnorcheln in klarem Wasser sind die felsigen Buchten bei Faliraki meine erste Anlaufstelle. Hier gibt es auch unter Wasser etwas zu sehen, nicht nur vom Strandtuch aus. Welche Bucht passt, hängt davon ab, wie du ins Meer gehen möchtest und ob dir das Schwimmen oder die Landschaft wichtiger ist. Eine leuchtend blaue Bucht ist nicht immer der einfachste Ort zum Schwimmen und bietet auch nicht unbedingt die beste Sicht unter Wasser.

Blaues Wasser bedeutet nicht automatisch gute Sicht
Die Wasserfarbe siehst du beim Blick über eine Bucht; die Sichtweite beschreibt, was du unter der Oberfläche erkennst. Sonnenlicht, Wassertiefe und Meeresboden beeinflussen die Farbe, während Wind und Wellen die Sicht unter Wasser trüben können. Ein dunkelblauer Bereich kann vollkommen klar sein, während leuchtendes Türkis auch durch aufgewirbelten Sand entstehen kann.
Wenn es dir um die Optik geht, schau dir das blaueste Wasser auf Rhodos an. Für praktische Fragen zum Schwimmen, etwa zur Sichtweite und zum Einstieg ins Meer, ist unser Ratgeber zum klarsten Wasser hilfreicher. Angenehm schwimmen zu können ist wichtiger als eine Rangliste nach Wasserfarbe.
An felsigen Rändern gibt es beim Schnorcheln mehr zu entdecken als über offenen Sandflächen. Schnorchle nur dort, wo du dich auch beim Schwimmen wohlfühlst, und achte darauf, dass du leicht wieder ans Ufer kommst. Für die Sicht unter Wasser sind Wind und Wellen am jeweiligen Tag wichtiger als eine frühe Ankunft.
Anthony-Quinn-Bucht: Schwimmen in einer Felsenbucht
Die Anthony-Quinn-Bucht ist eine eindrucksvolle, schmale Bucht bei Faliraki mit kiefernbewachsenen Hängen und smaragdgrünem Wasser. Ich komme zum ausgiebigen Schwimmen und Schnorcheln hierher, nicht für einen Tag an einem weitläufigen Sandstrand. Das Ufer ist klein; die Sonnenliegen stehen auf felsigen Terrassen statt an einem breiten Sandstreifen.
Nimm eine Schnorchelmaske mit, um die Unterwasserlandschaft zu entdecken. Dafür musst du einen felsigen Einstieg in Kauf nehmen: Er kann rutschig sein, das Wasser wird schnell tief und bei Wellen ist das Herauskommen schwierig. Die Bucht eignet sich für sichere Schwimmer; für Sand und Planschen ist Tsambika die bessere Wahl.
Komm im Sommer vor 09:30 Uhr, um einen Parkplatz und einen Platz am Wasser zu finden. Zwischen 11:00 und 16:00 Uhr ist am meisten los, dann sind die Liegen belegt. Für einen kürzeren Besuch ist der späte Nachmittag eine gute Alternative. Weniger Andrang herrscht im Mai, Anfang Juni oder Ende September.
Folge ab Faliraki der Beschilderung nach Ladiko und zur Anthony-Quinn-Bucht. Oberhalb der Bucht gibt es begrenzte Parkmöglichkeiten, von denen ein steiler, felsiger Abstieg hinunterführt. Fest sitzende Schuhe und ein Rucksack sind praktischer als Strandtaschen. Der Weg ist nicht stufenlos.
Eine kleine Strandbar ist die einzige Möglichkeit, etwas zu essen oder zu trinken zu bekommen. Bring Wasser, Snacks und Badeschuhe mit. Natürlichen Schatten gibt es kaum. Kläre vor dem Bezahlen, was in der Liegenmiete enthalten ist.
Ein vorab bestelltes Taxi ist eine unkomplizierte Möglichkeit. Wenn du dir Parkplatzsuche und Abstieg sparen möchtest, kommen Bootsausflüge mit Badestopp hier infrage. Prüfe, ob die Anthony-Quinn-Bucht ausdrücklich im Programm genannt wird, und beachte, dass ein Badestopp nicht automatisch einen Landgang bedeutet.
Ladiko: ein kleiner Strand für entspannte Stunden im Wasser
Ladiko liegt neben der Anthony-Quinn-Bucht und ist etwas offener, aber ebenfalls klein. Hier geht es ums Schwimmen und Entspannen, nicht um lange Spaziergänge. Die Bucht passt gut zu Paaren und Schwimmern, die es sich für ein paar Stunden gemütlich machen möchten.
Das Ufer besteht aus Sand, Kieseln und Felsen. Die Felsformationen in der Bucht bieten beim Schnorcheln einiges zu entdecken. Es gibt zwar flache Bereiche, doch der unebene, steinige Einstieg ist weniger unkompliziert als an einem reinen Sandstrand. Ich würde Ladiko eher sicheren Schwimmern als Familien mit Kleinkindern empfehlen.
Am Ufer stehen Sonnenliegen, außerdem gibt es eine Strandbar, Toiletten und Umkleidemöglichkeiten. Erwarte keine Auswahl an Restaurants. Natürlicher Schatten ist knapp; für einen längeren Aufenthalt solltest du einen Sonnenschirm mieten.
Komm in der Hochsaison vor 10:30 Uhr, denn bis zum späten Vormittag sind die Liegen belegt. Nach 16:00 Uhr bietet sich ein kürzerer Besuch an, und in der Vor- und Nachsaison ist die Atmosphäre ruhiger. In Ladiko kann weniger los sein als in der Anthony-Quinn-Bucht, beliebt ist der Strand trotzdem.
Wenn du ab Faliraki den Schildern zur Anthony-Quinn-Bucht folgst, erreichst du Ladiko als erste Bucht. Parkplätze sind begrenzt. Der Zugang ist einfacher als bei der Nachbarbucht, doch der unebene Boden ist für Kinderwagen schwierig und für Rollstühle nicht zugänglich.
Ein Taxi ab Faliraki ist unkompliziert. Von Rhodos-Stadt aus nimmst du ohne Auto einen Bus nach Faliraki und anschließend ein Taxi. Einzelheiten findest du in meinem Ratgeber zur Fortbewegung auf Rhodos, denn die Busse nach Faliraki fahren nicht bis zur Bucht.
Ein kleiner Weg verbindet Ladiko mit der Anthony-Quinn-Bucht. Ich würde mich für den Tag an einer der beiden Buchten niederlassen und die andere zu Fuß anschauen, ohne die ganze Strandausrüstung mitzunehmen. Ladiko ist eine gute Alternative, wenn die Anthony-Quinn-Bucht voll ist, aber kein versteckter Rückzugsort.
Traganou: eine andere Küstenlandschaft
Der Strand von Traganou (auch Traounou) bei Faliraki ist ein naturnaher Küstenabschnitt, bekannt für seine Kalksteinlandschaft und eine große Höhle an einem Ende. Ich wähle ihn wegen der Landschaft, nicht als geschlossene Badebucht wie Ladiko.
Genieße den Blick auf die Höhle vom Strand aus; du musst nicht hineingehen. Der Hauptreiz ist die Küstenlandschaft, nicht das Schnorcheln. Mit Kindern würde ich den Besuch als Landschaftsstopp einplanen, nicht als Höhlenabenteuer.
Wähle zum Schwimmen einen ruhigen Tag und suche dir einen sicheren Einstieg. Wenn du einen einfachen, flachen Zugang brauchst, entscheide dich für einen anderen Strand. An windigen Tagen eignet sich Traganou eher zum Landschaftsschauen als zum Schwimmen.
Ausstattung gibt es nur an bestimmten Strandabschnitten. Suche dir einen bewirtschafteten Bereich, wenn du eine Liege möchtest; ansonsten bring Wasser, Snacks und Sonnenschutz selbst mit. Rechne höchstens mit einem einfachen Imbiss; in Faliraki gibt es mehr Möglichkeiten zum Mittagessen.
Ein vorab bestelltes Taxi ab Faliraki ist unkompliziert; bei der Anreise mit dem Bus musst du von der Hauptstraße aus zu Fuß gehen. Wenn du Traganou und noch einen weiteren Strand besuchen möchtest, empfehle ich dir, ein Auto zu mieten, damit du flexibel bist. Prüfe vor der Buchung immer die Mietbedingungen.
Was die Blaue Flagge bei der Strandwahl aussagt
Eine Blaue Flagge steht für geprüfte Wasserqualität und Strandmanagement, nicht dafür, wie blau das Meer aussieht. Voraussetzung für die Auszeichnung sind eine als „ausgezeichnet“ eingestufte Badegewässerqualität und weitere Standards. Unser Ratgeber zu den Stränden mit Blauer Flagge auf Rhodos nennt die ausgezeichneten Orte und erklärt die Kriterien.
Die Auszeichnung gilt nur für den jeweils angegebenen Strandabschnitt, nicht für den gesamten Strand. Sie garantiert weder ruhiges, flaches Wasser noch eine bestimmte Ausstattung. Nutze sie als zusätzliche Orientierung, aber lass einen guten Strand ohne Auszeichnung nicht allein deshalb links liegen: Eine fehlende Flagge ist kein Beleg für schlechte Wasserqualität.
Kapitel 4 von 14
Ruhige, naturbelassene und wilde Strände
Für einen ruhigeren Strandtag auf Rhodos kannst du zwischen einer beschaulichen Bucht, einem langen Küstenabschnitt mit viel Platz und einem abgelegenen Strand wählen, dessen Zugang echte Mühe kostet. Das sind sehr unterschiedliche Ausflüge: Eine ungezwungene Strandbar kann deinen Tag entspannter machen, während eine ungeschützte Bucht oder eine anstrengende Wanderung das Gegenteil bewirken kann. Ich würde danach entscheiden, wie du den Tag verbringen möchtest – nicht danach, wie einsam ein Strand auf einem Foto aussieht.

Viel Platz ist nicht dasselbe wie Abgeschiedenheit
Wenn du nach ruhigen Stränden auf Rhodos suchst, denk daran: Weniger Menschen, weniger Bebauung und ruhigeres Wasser sind unterschiedliche Dinge. Ein Strand kann eines davon bieten, ohne die anderen Voraussetzungen zu erfüllen. Ein weitläufiger Strand in einem Ferienort ist nicht unbedingt ruhig, und in einer menschenleeren Bucht an der Westküste können kräftige Wellen rollen.
Lange Strände wie Gennadi und Kiotari bieten viel Platz. Eine kleinere Bucht wirkt gemütlicher, kann aber schnell voll werden. Menschenleer muss keiner dieser Strände sein, um sich friedlich anzufühlen.
Frühe Besuche sowie Frühling und Herbst können eine ruhigere Atmosphäre bedeuten. Zum Schwimmen sind die Wasserverhältnisse wichtiger als die Besucherzahl. Mit Kindern oder unsicheren Schwimmern würde ich einem gut machbaren Einstieg und angenehmen Bedingungen den Vorrang vor Abgeschiedenheit geben.
- Wähle eine ruhige Bucht, wenn du lesen, schwimmen und vielleicht in der Nähe etwas trinken möchtest.
- Wähle einen langen Küstenabschnitt, wenn dir Freiraum und ein Spaziergang am Meer wichtiger sind als das Gefühl, ganz abgeschieden zu sein.
- Wähle eine wilde Bucht, wenn die Landschaft im Mittelpunkt steht und du gern deine gesamte Verpflegung selbst mitbringst.
- Entscheide dich nur dann für einen anspruchsvollen Zugang, wenn wirklich alle in der Gruppe auch den Weg als Teil des Ausflugs genießen möchten.
Kopria für einen ruhigeren Stopp an der Westküste
Der Kopria-Strand ist eine kleine, ungezwungene Bucht an der Westküste in der Gegend von Kritinia, nicht bei Kattavia. Mit seiner natürlichen Kulisse und einer zentral gelegenen Strandbar bietet er einen entspannten Nachmittag mit lokalem Flair statt eines durchgestylten Beachclubs.
Das Ufer besteht überwiegend aus Kieseln mit etwas grobem Sand. Das klare, tiefblaue Wasser eignet sich bei ruhiger See gut zum Schnorcheln. Da die Bucht an der Westküste dem Wind ausgesetzt ist, passt sie besser zu sicheren Schwimmern als zu Kleinkindern.
Schatten ist knapp. Saisonabhängig gibt es Liegen und Sonnenschirme, aber informiere dich über die aktuellen Nutzungsbedingungen, bevor du sie nutzt. Bring eigenes Wasser und Snacks sowie Badeschuhe für die Kiesel mit.
Parkplätze liegen hinter dem Ufer. Lass dich direkt zum Strand navigieren, nicht nur ins Dorf Kritinia. Bei einem Besuch am Morgen oder späten Nachmittag meidest du die stärkste Sonne. Ich würde den Strand mit einem Besuch der Burg von Kritinia und einem Kaffee im Dorf verbinden.
Fourni mit einem Ausflug nach Monolithos verbinden
Der Fourni-Strand ist eine kleine, sichelförmige Kies- und Geröllbucht unterhalb von Monolithos, hinter der Klippen aufragen. Ich würde ihn für eine ruhige Stunde am Meer nach einem Besuch der Burg von Monolithos empfehlen, nicht als Hauptziel für einen ganzen Strandtag. Der Name wird auch Fournoi geschrieben; der Strand liegt aber auf Rhodos und ist nicht mit den Fourni-Inseln zu verwechseln.
Ich würde zuerst die Aussicht von der Burg genießen und danach hinunterfahren. Das Wasser ist klar, wird aber schnell tief. An ruhigen Tagen ist es für sichere Schwimmer gut geeignet; bei unruhiger See genießt du die Landschaft einfach vom Ufer aus.
Der letzte Straßenabschnitt ist schmal, und nahe dem Strand gibt es nur wenige Parkplätze. Ein Auto ist die einzige praktikable Anreisemöglichkeit. Wenn du ein Taxi nimmst, vereinbare Rückfahrt und Fahrpreis im Voraus.
Bring alles selbst mit: Wasser, Essen und einen Sonnenschirm, denn es gibt wenig natürlichen Schatten und auf die Ausstattung vor Ort ist kein Verlass. Es gibt keine Rettungsschwimmer. Die Kombination aus tiefem Wasser und den Wellen der Westküste macht den Strand für Kinder oder unsichere Schwimmer wenig geeignet.
Red Sand, wenn der Weg zum Ausflug dazugehört
Der Red-Sand-Strand liegt an der Ostküste bei Archangelos und Stegna, nicht in der Gegend um Lindos. Sein Sand ist gold- bis rostfarben, nicht leuchtend rot. Der Reiz liegt in der abgelegenen Landschaft und dem klaren, tiefen Wasser, nicht in einer bequemen Erreichbarkeit.
Der Zugang über Land führt von Archangelos aus, doch die Straße geht in eine holprige Piste über, die für einen Mietwagen ungeeignet ist. Parke vor diesem Abschnitt und rechne mit einer Wanderung von 2 km pro Strecke. Fahr nicht auf die Piste; du riskierst Schäden am Auto.
Die insgesamt 4 km lange Hin- und Rückwanderung macht diesen Ausflug zu etwas für Menschen, die auch den Weg genießen. Trag geeignetes Schuhwerk, nimm reichlich Wasser mit und plane genug Tageslicht und Kraft für den Rückweg ein. Versuch nicht, den Besuch noch in einen ohnehin vollen Tagesplan zu quetschen.
Über das Meer sparst du dir die Wanderung. Du kannst im nahe gelegenen Charaki ein Boot mieten; besprich Route und Seebedingungen vor der Buchung. Wenn du nach Red Sand möchtest, kläre das mit dem Anbieter, denn der Strand gehört nicht zu den üblichen Stopps.
Red Sand hat keinerlei Infrastruktur: keine Cafés, Toiletten, Liegen und keinen natürlichen Schatten. Bring alles Nötige mit, einschließlich Sonnenschutz. In den Minimärkten von Stegna kannst du dich gut mit Vorräten eindecken. Das tiefe Wasser eignet sich für sichere Schwimmer, nicht für kleine Kinder.
- Pack Wasser für den gesamten Ausflug einschließlich Rückwanderung ein, dazu Essen und gegebenenfalls benötigte Medikamente.
- Bring einen Hut, Sonnencreme, leichte Kleidung zum Bedecken der Haut und einen tragbaren Sonnenschutz mit, sofern er sich gut transportieren lässt.
- Achte auf einen geladenen Handy-Akku und nimm sämtlichen Müll wieder mit, auch Essensreste.
- Entscheide dich für Red Sand, weil dich die abgelegene Landschaft und der Weg reizen – nicht bloß, weil du weniger Menschen begegnen möchtest.
Kapitel 5 von 14
Strände bei Rhodos-Stadt
Für einen unkomplizierten Strandtag ab Rhodos-Stadt würde ich den Elli-Strand wählen. Ihr könnt schwimmen, essen und anschließend weiter die Stadt erkunden, ohne dafür einen eigenen Ausflug einplanen zu müssen. Die Thermen von Kallithea lohnen sich wegen ihrer restaurierten Bäderarchitektur und der felsigen Badebucht. Eine windigere Alternative ist die Nordwestküste. Für keinen dieser Strandausflüge in der Umgebung braucht ihr einen Mietwagen.

Elli, wenn ihr in der Stadt bleiben möchtet
Ellis größter Vorteil: Rhodos-Stadt beginnt praktisch direkt hinter eurem Strandtuch. Am nördlichen Ende der Stadt beim Aquarium treffen klares Wasser und ein geselliges Strandleben aufeinander. Vom Stadtzentrum kommt ihr am einfachsten zu Fuß hin; der Weg hängt von eurem Hotel oder dem gewählten Ausgangstor der Altstadt ab.
Der Uferstreifen besteht aus Sand und feinem Kies. Richtung Aquarium wird es kieseliger und ruhiger. Auch am Ende beim Casino kann der Einstieg ins Wasser steiniger sein, daher sind Badeschuhe praktisch. Für einen Familienbesuch ist der Strand zwar bequem gelegen, für Kleinkinder, die weichen Sand brauchen, wäre er aber nicht meine erste Wahl.
Die Sprungplattform vor der Küste prägt die lebhafte Atmosphäre am Elli-Strand. Das tiefere Wasser rundherum ist etwas für sichere Schwimmer, die auch den Rückweg problemlos schaffen. Wer ungestört Bahnen ziehen möchte, dem würde ich empfehlen, abseits der Plattform parallel zum Ufer zu schwimmen.
Kommt morgens, wenn ihr vor dem großen Andrang in Ruhe schwimmen möchtet. Mittags steht Sonnenbaden im Mittelpunkt, am späten Nachmittag herrscht Strandbar-Atmosphäre. Im Juli und August ist am meisten los. In manchen Lokalen läuft im Sommer Musik. Wenn ihr es ruhig mögt, spaziert erst die Promenade entlang, bevor ihr euch eine Liege aussucht.
- Ausstattung: Am Elli-Strand gibt es Liegen, Sonnenschirme, Imbissstände, Duschen und Umkleidekabinen. Toiletten findet ihr in Cafés und Strandbars; die Nutzung regelt der jeweilige Betrieb.
- Liegen: Die Preise variieren. Klärt den Gesamtpreis einschließlich eines möglichen Mindestverzehrs, bevor ihr euch niederlasst.
- Essen: Strandbars bieten Snacks und Cocktails, in den umliegenden Straßen findet ihr außerdem Bäckereien, Cafés und Tavernen. Ihr müsst nicht bei jeder Mahlzeit die Preise direkt am Strand zahlen.
- Einfach kombinieren: Schwimmen, umziehen und anschließend das Aquarium besuchen oder Richtung Mandraki-Hafen und Altstadt spazieren. Für die Routenplanung hilft euch der Reiseführer für Rhodos-Stadt.
- Mobilität: Befestigte Wege führen bis ans Ufer, zwischen Promenade und Wasser liegt jedoch Sand. Wenn ihr beim Zugang ins Meer Unterstützung benötigt, klärt vorab, ob ein nutzbarer Einstieg und entsprechende Einrichtungen vorhanden sind.
Kallithea für Architektur und Badespaß
Die Thermen von Kallithea sind eine restaurierte Badeanlage aus der italienischen Zeit und nicht einfach nur ein Strand. Die Kuppelhallen und Kieselmosaike machen die Kulisse ebenso wichtig wie das Schwimmen. Wer Architektur schätzt und nicht nur einen Tag am Meer verbringen möchte, ist hier genau richtig.
Sucht nach dem vollständigen Namen Kallithea Springs, um die historische Anlage zu finden, denn die anderen Orte an der Küste von Kallithea gehören nicht dazu. Der Name „Thermen“ ist historisch bedingt: Ihr schwimmt im Meer, nicht in Thermalbecken.
Rund um eine kleine felsige Bucht stehen Liegen auf befestigten Terrassen und Plattformen. Über Leitern oder kleine kieselige Abschnitte gelangt ihr ins Wasser, das schnell tief wird. Das klare, geschützte Wasser eignet sich gut zum Schnorcheln, ist aber eher etwas für sichere Schwimmer als für kleine Kinder.
Plant hier ein paar Stunden ein. Schaut euch die Architektur an, geht schwimmen und legt eine Pause in der Café-Bar ein. Für mich lohnt sich dieser Ort gerade deshalb, weil er sich von einem gewöhnlichen Nachmittag auf der Sonnenliege unterscheidet.
- Anreise: Die Thermen liegen etwa 9 km von Rhodos-Stadt entfernt. Für einen einzelnen Besuch eignen sich ein Taxi oder ein vorab gebuchter Transfer. Parkplätze sind vorhanden, und der Bus entlang der Ostküste hält in der Nähe.
- Kosten und Besuchszeit: Die Anlage kostet Eintritt, Liegen werden meist zusätzlich berechnet. Prüft bei der Planung die aktuellen Öffnungszeiten und Preise und kommt in der Hochsaison früh, um einen guten Platz zu bekommen.
- Was ihr mitbringen solltet: Badesachen, Handtuch, Sonnenschutz und eine Schnorchelmaske. Badeschuhe erleichtern den felsigen Einstieg; Schatten an eurer Liege ist nicht garantiert.
- Barrierefreiheit: Die Hauptwege sind überwiegend eben, zur Bucht führen jedoch Stufen. Erkundigt euch bei der Anlage nach dem Weg zum Wasser, wenn ihr in eurer Mobilität eingeschränkt oder mit einem Kinderwagen unterwegs seid.
Die windige Nordwestküste
Die Nordwestküste ist eine windigere Alternative zum geschützten Elli-Strand. Ixia und Ialyssos sind die wichtigsten Urlaubsorte dort, bekannt für Windsurfen, Strandbars und weite Ausblicke auf die Ägäis. Schon innerhalb der Stadt fühlt sich das westliche Ufer anders an. Strände wie Psaropoula und Akti Miaouli bieten Sonnenuntergänge und eine bewegtere See – eher etwas für einen Strandbarbesuch als zum ruhigen Planschen.
Ein Strandausflug ohne Mietwagen
Bei einer Unterkunft im Zentrum von Rhodos-Stadt würde ich nicht allein für den Strand einen Mietwagen nehmen. Geht zu Fuß zum Elli-Strand und nutzt für gelegentliche Ausflüge Taxi oder Bus. Ein Mietwagen lohnt sich, wenn ihr mehrere Strände an einem Tag erkunden möchtet, nicht nur für eine Runde Schwimmen.
Zephyros, direkt südlich der Stadt auf der Ostseite, ist eine weniger naheliegende Option. Sein weicher Sand und das flache Wasser bieten ein anderes Badeerlebnis als das windigere Westufer. Mit Cafés in der Nähe eignet er sich gut für einen unkomplizierten Strandausflug mit der Familie.
Die Busverbindungen ändern sich je nach Saison. Schaut deshalb im Bus-Ratgeber für Rhodos nach aktuellen Fahrplänen. Bei langen Stränden wie Ixia solltet ihr einen bestimmten Betrieb als Ziel wählen. Mit einem Taxi oder einem vorab gebuchten Transfer kommt ihr gegebenenfalls direkter hin.
Für einen größeren Ausflug kommt eine Bootstour zur Besichtigung von Lindos infrage. Wählt sie wegen der Fahrt und des Blicks auf Lindos vom Meer aus, nicht als reine Badetour. Prüft den Ablauf; wenn ihr mehr schwimmen möchtet, vergleicht Bootsausflüge mit gezielten Badestopps.
Kapitel 6 von 14
Mit dem Auto zu den Stränden der Ostküste
Eine Strandtour entlang der Ostküste gelingt am besten mit wenigen ausgewählten Stopps statt als Fahrmarathon. Wähle einen weitläufigen Strand für viel Platz, einen Ferienort für kurze Wege oder eine Uferpromenade im Dorf zum Schwimmen mit anschließendem Mittagessen.

Ich empfehle, einen Hauptstrand auszuwählen und den nächsten Stopp offenzulassen. Du genießt den Tag mehr, wenn Zeit zum Verweilen bleibt.
Wähle einen Abschnitt statt der ganzen Küste
Betrachte diese Route als Auswahl verschiedener Tagesausflüge: Schwimmen an einem weitläufigen Strand, ein Stopp im Ferienort oder Strand und Taverne weiter südlich. Die Reihenfolge entlang der Küste zeigt, welche Orte nahe beieinanderliegen. Direkt am Wasser kannst du aber in der Regel nicht von Bucht zu Bucht laufen.
Für solche Erkundungen empfehle ich einen Mietwagen auf Rhodos. Damit kannst du deine Stopps selbst wählen, zum Mittagessen bleiben oder weiterfahren, wenn dir ein Strand nicht zusagt.
Wenn du aus dem Norden kommst, bietet sich Traganou als optionaler erster Stopp an. Wohnst du weiter südlich, musst du die nördlichen Strände nicht zusätzlich einplanen. Die Regionenübersicht im Rhodos-Reiseführer hilft dir, die Lage deiner Unterkunft einzuordnen.
Ohne Auto würde ich den Tag auf einen einzigen Strand mit Einkehrmöglichkeiten in der Nähe beschränken. Wenn du einen Fahrer vorab buchst, schau dir die privaten Transfermöglichkeiten an und kläre vor der Buchung die genauen Ausstiegs- und Abholorte.
Afandou: viel Platz zwischen bewirtschafteten Abschnitten
Afandou ist der richtige Stopp für einen weiten Horizont, klares Wasser und Platz rund ums Handtuch. Der lange Strand aus Sand und Kies fühlt sich anders an als eine kleine Bucht: Hierher kommst du zum Schwimmen, Spazierengehen und Entschleunigen.
Die Infrastruktur konzentriert sich auf einzelne Bereiche und erstreckt sich nicht über den gesamten Strand. Bewirtschaftete Abschnitte bieten Sonnenliegen und Imbisse; die freien Bereiche dazwischen eignen sich für alle, die Schatten und Wasser selbst mitbringen.
Diese Aufteilung ist zugleich Vorzug und Kompromiss. Gruppen, denen Freiraum wichtig ist, können es sich hier bequem machen. Wer an jedem Strandplatz ein Café nebenan erwartet, findet es womöglich unpraktisch.
Der Anteil von Sand und Kies variiert entlang des Ufers, also schau dir den Einstieg ins Wasser an. An kiesigen Abschnitten helfen Badeschuhe. Mit Kindern würde ich einen bewirtschafteten Bereich mit geeignetem Einstieg bevorzugen; außerdem kann es in Afandou im Tagesverlauf windiger werden.
Das Dorf Afandou liegt etwa zwei Kilometer vom Strand entfernt im Landesinneren. Ein Dorfbesuch und eine Badepause sind deshalb getrennte Unternehmungen. Wähle deinen Strandplatz danach aus, ob du Verpflegung in der Nähe möchtest oder lieber einen Nachmittag mit allem Selbstmitgebrachten verbringst.
- Wähle für einen längeren Aufenthalt einen bewirtschafteten Abschnitt mit mietbarem Sonnenschutz und einem Imbiss in der Nähe.
- Für einen Tag mit Handtuch und Buch eignet sich ein freier Abschnitt zwischen den bewirtschafteten Bereichen. Bring Wasser, Snacks und Sonnenschutz selbst mit.
- Halte für kleinere Strandbetriebe Bargeld bereit und frage nach den Liegenpreisen, bevor du dich niederlässt.
Kolymbia: ein unkomplizierter Stopp im Ferienort
Kolymbia ist der angenehme Mittelweg: ein entspannter Ferienort am Meer mit Cafés, Tavernen und bewirtschafteten Strandabschnitten, aber ohne ausgeprägte Partyszene. Dank der Eukalyptusallee und des kleinen Hafens lässt sich hier eine Badepause leicht mit einem anschließenden Mittagessen verbinden.
Am Ufer mischen sich Sand und kleine Kiesel. In den zentralen Abschnitten und vor den Hotels liegen Einkehrmöglichkeiten und Sonnenliegen nah beieinander. Am nördlichen Rand wird es kiesiger und felsiger, das Wasser tiefer und die Atmosphäre ruhiger.
Für Familien bieten die mittleren Abschnitte einen flacheren Einstieg. Sichere Schwimmer bevorzugen vielleicht die ruhigeren nördlichen Randbereiche, wo eine Tauchmaske den entspannten Tag um eine kleine Schnorchelrunde ergänzt.
Kolymbia passt zu Gruppen, die einen unkomplizierten Stopp mit Essensmöglichkeiten in der Nähe suchen. Für spektakuläre Landschaft lohnt sich ein Umweg hierher weniger. Hoteltoiletten stehen Strandbesuchern außerdem nicht automatisch offen – nutze die Einrichtungen des Strandbetriebs, für den du dich entschieden hast.
Tretboote und andere saisonale Aktivitäten bieten unternehmungslustigeren Mitreisenden Beschäftigung. Mit einer morgendlichen Badepause umgehst du die größte Hitze; der späte Nachmittag lässt sich gut mit Abendessen und einem Spaziergang verbinden.
Wenn du noch einen zweiten Strand in Betracht ziehen möchtest, schau dir Tsambika an, statt weitere Stopps hinzuzufügen. Kolymbia allein kann den Teil deines Tages mit Baden und Mittagessen problemlos ausfüllen.
Stegna und Haraki: Strandtag mit Mittagessen am Meer
Stegna und Haraki sind meine Wahl, wenn das Essen direkt am Meer genauso wichtig ist wie das Schwimmen. Beides sind Dörfer, keine großen Ferienorte, und ich empfehle, nur eines auszuwählen. Zwei gute Orte zum Mittagessen in der Nähe sind kein Grund zur Eile.
Stegna hat eine lange Bucht mit Sand und Kies, kleine Fischerboote und ist stark von Fisch und Meeresfrüchten geprägt. Der mittlere Abschnitt bietet einen weicheren, sandigeren Untergrund und einen flacheren Einstieg – ein unkomplizierter Ausgangspunkt für Familien.
Am südlichen Ende ist das Wasser tiefer und es ist ruhiger, was sicheren Schwimmern entgegenkommt. Am nördlichen Ende machen Steine und felsiger Meeresgrund Badeschuhe sinnvoll und bieten Gelegenheit für kleine Schnorchelentdeckungen.
Sonnenliegen, Schirme, Cafés, Duschen und Umkleidekabinen machen Stegna zu einem praktischen Ziel für einen ganzen Tag. Morgens schwimmen und anschließend ausgiebig zu Mittag essen: So genießt du seine Vorzüge viel besser als bei einem kurzen Fotostopp.
Taverna Maria serviert traditionelle griechische Gerichte, während Stegna Kozas für kreative Fisch- und Meeresfrüchtegerichte und eine gute Weinkarte bekannt ist. Reserviere in der Hochsaison vorab und lass dir bei ganzen Fischen, die nach Gewicht berechnet werden, immer den Gesamtpreis bestätigen, bevor du bestellst.
Die Straße führt von Archangelos hinunter zur Bucht. Stegna und Tsambika lassen sich mit dem Auto kombinieren, nicht bei einem Spaziergang entlang der Küste.
Haraki, auch Charaki geschrieben, ist ein Dorf an einer geschwungenen, überwiegend kiesigen Bucht mit Tavernen direkt am Wasser. Das Schöne hier ist der mühelose Wechsel zwischen Schwimmen, Kaffee und Essen, ohne dafür jedes Mal eigens losfahren zu müssen.
Wähle Haraki für ruhige Gespräche und Gegrilltes am Meer, nicht für Strandpartys. Der Ort eignet sich gut für Gruppen mit unterschiedlichen Interessen, in denen manche schwimmen und andere lieber mit Blick auf die Bucht sitzen möchten.
In Haraki gibt es Sonnenliegen und Schirme; Badeschuhe machen den Einstieg über die Kiesel angenehmer. Prüfe für Kinder die tatsächliche Wassertiefe und wie sicher sie auf dem Untergrund stehen können. Eine Tauchmaske eignet sich zum Erkunden der felsigen Randbereiche.
Schwimmen am Sandstrand von Agathi und danach Mittagessen in Haraki ist eine weitere sinnvolle Kombination. Auch allein für ein Essen direkt am Wasser lohnt sich ein Stopp in Haraki.
Wo du vor der Weiterfahrt nach Lindos halten kannst
Haraki ist ein guter Ort, um vor Lindos zu entscheiden, ob du weiterfahren möchtest. Wenn du schön geschwommen bist und gut zu Mittag gegessen hast, musst du nicht noch weiter.
Die Burg Feraklos bietet sich als optionaler Abstecher von Haraki aus an. Plane einen zusätzlichen Stopp nur ein, wenn er dich interessiert, nicht um eine Lücke auf der Karte zu füllen.
Wenn Lindos dein Hauptziel ist, halte den vorherigen Strandbesuch kurz. In Lindos bist du zu Fuß unterwegs; dafür solltest du dir mehr Energie aufheben als für eine kurze Badepause nach mehreren vorherigen Stopps.
- Für viel Platz am Strand: Mache Afandou zum Hauptziel und lass offen, ob du danach noch weiterfährst.
- Für kurze Wege im Ferienort: Bleib in Kolymbia und behalte Tsambika als mögliche Alternative im Blick.
- Für einen Tag mit Dorf und Mittagessen: Wähle Stegna oder verbinde Agathi mit einem Essen in Haraki.
- Für einen Tag mit Weiterfahrt nach Lindos: Wähle vorher nur einen Stopp und widme dich anschließend ganz Lindos.
Kapitel 7 von 14
Lindos und die Strände in der Umgebung
Welcher Strand bei Lindos am besten zu dir passt, hängt davon ab, wie viel du neben dem Baden besichtigen möchtest. Direkt am Dorf findest du Sand und einen Blick auf die Akropolis, in der berühmten geschützten Bucht eine besonders schöne Kulisse und weiter nördlich mehr Platz für einen reinen Strandtag. Ich würde einen Hauptbadestopp wählen, statt zwischen den Buchten zu wechseln.

Strand von Lindos: Dorfbesuch und Baden verbinden
Der Strand von Lindos ist meine erste Wahl, wenn du Dorf und Strand bei einem Ausflug verbinden möchtest. Die Hauptbucht liegt in einem Bogen unterhalb der weiß getünchten Häuser und der Akropolis. Überwiegend weicher Sand und flaches, geschütztes Wasser machen sie ideal für Familien, Erstbesucher und alle, die vor einer eindrucksvollen Kulisse schwimmen möchten.
Dafür geht es hier lebhaft zu, besonders im Juli und August. Sonnenliegen, Schirme und Cafés direkt am Strand machen einen ganzen Tag unkompliziert, allerdings können die Preise höher sein als anderswo. Komm vor 10 Uhr, dann hast du mehr Auswahl bei den Plätzen. Der benachbarte Pallas-Strand liegt in derselben Bucht und wirkt mitunter etwas entspannter.
Ob mit Auto oder Bus: Plane den abschließenden Fußweg vom Dorf hinunter ein. Am Strand gibt es einige Zugangshilfen, doch der gesamte Weg bis zum Sand und wieder bergauf erfordert Planung. Informationen zu den Verbindungen findest du im Ratgeber zur Busplanung auf Rhodos.
Ich empfehle, den Vormittag zum Baden zu nutzen und danach Zeit für ein ausgiebiges Mittagessen und einen Dorfbesuch einzuplanen. Direkt am Sand gibt es Tavernen, doch in den Gassen oberhalb hast du mehr Auswahl, darunter Restaurants mit Dachterrassen. Bei der Planung hilft dir der Reiseführer für Lindos. Auch die felsigen Randbereiche bei Pallas lohnen sich mit einer Schnorchelmaske.
Paulusbucht: ein Ausflug zu zweit vor schöner Kulisse
Die Paulusbucht ist eine eigenständige Bucht auf der anderen Seite der Akropolis. Felsklippen umschließen türkisfarbenes Wasser; dazu kommen eine kleine weiße Kapelle und zwei kompakte Strandabschnitte. Für Paare, die Baden und Essen verbinden möchten, ist sie ein wunderschöner Ort. Die Kulisse ist allerdings reizvoll, nicht abgeschieden.
Hier findest du sandige Bereiche, felsige Ränder zum Schnorcheln und geschütztes Wasser. Wegen des begrenzten Platzes und der wechselnden Wassertiefe ist die Bucht für kleine Kinder jedoch weniger unkompliziert als der Hauptstrand von Lindos. Halte beim Schwimmen aus Sicherheitsgründen Abstand zu den Fahrwegen der Boote am Buchteingang.
Liegen und Sonnenschirme nehmen den größten Teil des Strandes ein und sind im Sommer sehr gefragt. Zum Essen serviert die St Paul’s Bay Taverna griechische Küche direkt am Wasser, während Tambakio eine romantischere, teurere Option ist. Kläre vor dem Hinlegen immer, was im Liegenpreis enthalten ist.
Für einen ganzen Strandtag kommst du am besten morgens. Am späten Nachmittag ist das Licht dagegen weicher – schön für eine Runde Schwimmen vor dem Abendessen. Der Fußweg hinunter hat steile, unebene Abschnitte, und die Parkplätze liegen oberhalb der Bucht. Denk daran: Die berühmte Herzform erkennst du von oben, nicht vom Strandtuch aus.
Vlycha: eine weitere Bucht bei Lindos
Der Strand von Vlycha, wenige Kilometer nördlich von Lindos, ist die bessere Wahl, wenn das Baden im Mittelpunkt steht. An seinem lang gezogenen Uferbogen geht es in der Hochsaison weniger trubelig zu als an den Hauptstränden von Lindos – ideal für einen ruhigeren Tag.
Das Ufer besteht aus Sand und kleinen Kieseln. Anders als bei Kalathos weiter nördlich wird das Wasser hier allmählich tiefer. Damit ist Vlycha eine gute Wahl für Familien, wobei Badeschuhe auf dem unterschiedlichen Untergrund am Wasserrand hilfreich sein können. Prüfe den Einstieg ins Wasser, bevor du dich niederlässt.
Von Lindos aus ist ein Taxi eine gute Option; vereinbare einen genauen Abholpunkt für die Rückfahrt. Die Ausstattung unterscheidet sich je nach Strandabschnitt, und manche Einrichtungen vor den Hotels sind möglicherweise nur für Hotelgäste gedacht. Kläre deshalb vor dem Auspacken, wo du Schatten und etwas zu trinken bekommst.
Wenn du hier übernachtest, prüfe die tatsächliche Entfernung und den Weg deiner Unterkunft zum Ufer. Meerblick bedeutet nicht automatisch einen einfachen Fußweg. Vlycha eignet sich gut als Ausgangspunkt für einen Strandurlaub, aber für Abende in Lindos solltest du die Fahrzeit berücksichtigen.
Kalathos: wenn Platz wichtiger ist als eine berühmte Bucht
Der Strand von Kalathos, 7 km nördlich von Lindos, ist das Gegenstück zu den kompakten Buchten des Dorfes. Sein 4 km langes Ufer bietet enorm viel Platz: Zwischen bewirtschafteten Abschnitten liegen lange, ruhige Strecken. Eine hervorragende Wahl für alle, die genug von dicht gedrängten Sonnenliegen haben.
Am Ufer liegen grober Sand und glatte Kiesel. Wichtiger ist jedoch, dass der Meeresboden schnell abfällt. Deshalb eignet sich der Strand eher für sichere Schwimmer als für Kleinkinder. Für sie würde ich stattdessen Vlycha oder den Strand von Lindos empfehlen. Badeschuhe sind hier hilfreich.
In der Nähe der bewirtschafteten Abschnitte gibt es einige Tavernen. Für die ruhigeren Bereiche solltest du aber eigene Verpflegung mitbringen. Ein Mietwagen ist sehr praktisch: Über die Zufahrtsstraße hinter dem Strand kannst du deinen Wunschplatz suchen – von einer Bushaltestelle aus ist das kaum sinnvoll machbar.
Versuche nicht, Pefkos und seine Strände noch am selben Tag unterzubringen. Kalathos mit einem Besuch im Dorf Lindos zu verbinden, bietet bereits einen schönen Kontrast zwischen weitläufigem Ufer und historischer Kulisse.
Lieber eine Segeltour als noch eine Autofahrt
Ein Segelausflug bringt Abwechslung, ohne dass du einen weiteren Parkplatz suchen musst. Dabei kannst du das Wasser genießen, während jemand anderes das Boot steuert.
Wenn du eine organisierte Tour als festen Schwerpunkt deines Tages suchst, bietet eine Segeltour ab Lindos mit Essen und Getränken Badestopps und Verpflegung an Bord. Das ist ein ausgiebiger Ausflug und nicht bloß eine Möglichkeit, zu einem Strand zu gelangen.
Für einen kürzeren Ausflug passt die dreistündige Bade- und Segeltour ab Lindos am späten Nachmittag gut nach einem Tag im Dorf oder am Strand. Prüfe vor der Buchung unbedingt die Abfahrtsorte und enthaltenen Leistungen.
Wenn dir die Zeit unter Segeln wichtiger ist als ein fester Ablauf, kommt das Segelerlebnis ab Lindos (5,5 Stunden) infrage. Die Route und die Badestopps richten sich nach den Wind- und Seebedingungen des Tages. Als Alternative mit Schwerpunkt Baden lohnt sich ein Vergleich mit der Bade- und Segeltour ab Lindos (5,5 Stunden). Für Felslandschaften und Schnorcheln schau dir die Bootstour zu drei Höhlen und nach Lindos (5,5 Stunden) an.
Kapitel 8 von 14
Strände im Süden von Rhodos
Der Süden von Rhodos ist eine gute Wahl für Strandtage mit viel Platz, lange Spaziergänge am Meer und ruhigere, naturbelassene Abschnitte. Allerdings erwartet euch hier kein durchgehendes Band aus weichem Sand. Große Teile dieser Küste bestehen aus Kies oder einer Mischung aus Sand und Kies. Je weiter ihr nach Süden kommt, desto häufiger weichen die Abschnitte vor Ferienanlagen Stränden, an denen ihr euch selbst versorgen müsst. Ich würde den Süden wählen, um in Ruhe anzukommen, statt möglichst viele bekannte Buchten abzuklappern. Plant eure Fortbewegung danach, wie viel ihr tatsächlich erkunden möchtet.

Lardos: Wählt den Strand, nicht nur den Ort
Der Strand von Lardos liegt an der Südostküste hinter Pefki und besteht aus einer Mischung aus Sand und Kies. Für einen entspannten Strandtag passt er gut, wenn ihr ohnehin in der Nähe wohnt und gemischten Untergrund mögt. Gezielt für Sandburgen oder durchgehend sandigen Boden unter den Füßen würde ich ihn nicht wählen.
Beachtet, dass das Dorf Lardos mit seinen Plätzen und Tavernen ein eigenständiges Ausflugsziel ist. Eine Unterkunft mit der Ortsangabe „Lardos“ liegt also nicht unbedingt am Meer. Prüft immer den genauen Standort auf der Karte. Wählt bei einem Tagesausflug euren gewünschten Strandabschnitt, bevor ihr das Navigationsziel eingebt.
Bezeichnungen mit Hotelnamen können helfen, den Abschnitt zu finden; nutzt aber einen öffentlichen Strandzugang. Wenn Schatten oder Toiletten unverzichtbar sind, fragt beim Betreiber des jeweiligen Abschnitts nach den Möglichkeiten. Erst baden und anschließend das Dorf besuchen ist ein besserer Plan, als mehrere Strände in einen Tag zu packen. Die nächstgelegene sandige Alternative ist Glystra zwischen Lardos und Kiotari.
Kiotari: Weite Küste und Bootsausflüge
Der Strand von Kiotari erstreckt sich an der Südostküste südlich von Lardos. Er ist überwiegend kieselig, mit einigen Sand-Kies-Abschnitten; Badeschuhe sind daher sinnvoll. Sein Reiz liegt in der entspannten Atmosphäre und dem großzügigen Ufer, nicht in einer Bucht mit puderfeinem Sand. Kiotari eignet sich besonders, wenn ihr in einem der nahe gelegenen Hotels an der Küste wohnt.
Tavernen an der Küstenstraße machen eine Mittagspause unkompliziert. Welche Strandservices es gibt, unterscheidet sich dagegen je nach Abschnitt. Manche Liegen vor den Hotels sind Gästen vorbehalten. Tagesbesucher sollten deshalb einen öffentlich zugänglichen Liegenbereich suchen oder eigenen Sonnenschutz mitbringen.
In Kiotari könnt ihr außerdem aufs Wasser hinausfahren. Schaut euch private Bootsausflüge mit Skipper ab Kiotari an und wählt zwischen der Besichtigungstour nach Lindos (1,5 Stunden), der Südküstentour (2 Stunden) und der Halbtagestour (3 Stunden). Wenn ihr lieber auf eigene Faust unterwegs seid, schaut euch den Bootsverleih zum Selbstfahren nach Lindos und in nahe gelegene Buchten an und prüft den Abfahrtsort sowie das erlaubte Fahrgebiet. Zeit am Strand und ein Bootsausflug reichen für einen ausgefüllten Tag.
Gennadi: Viel Platz zum Entspannen
Den Strand von Gennadi würde ich wählen, wenn viel Platz an erster Stelle steht. Das lange Ufer besteht aus Sand und kleinen Kieseln, dahinter liegen niedrige Vegetation und kleine Dünen. Hier könnt ihr es euch mit einem Buch gemütlich machen oder lange spazieren gehen, ohne dass organisierte Aktivitäten im Mittelpunkt stehen.
Es gibt bewirtschaftete Abschnitte mit Liegen und Sonnenschirmen ebenso wie ruhigere, naturbelassene Bereiche. Wählt Erstere, wenn ihr Komfort möchtet, und Letztere, wenn ihr Wasser und eigenen Sonnenschutz mitbringt. Auch Familien können Gennadi genießen, sofern alle mit dem gemischten Untergrund und dem Einstieg ins Wasser zurechtkommen. An windigen Tagen können die Wellen stärker werden.
Ich würde morgens zum Baden kommen, bevor die Mittagshitze einsetzt, oder später für einen Spaziergang im sanfteren Licht. Das Dorf Gennadi mit seinen Cafés und Tavernen ist vom Ufer aus zu Fuß erreichbar, sodass sich Strand und Dorf gut an einem Tag verbinden lassen. Wenn ihr dort übernachtet und mit Kinderwagen oder Strandausrüstung unterwegs seid, fragt eure Unterkunft nach dem einfachsten Fußweg zum Meer.
Plimmiri: Ein Tag an der naturbelassenen Küste
Der Strand von Plimmiri ist eine lange, ursprünglich wirkende Bucht ganz im Süden von Rhodos. Er liegt zwar im weiteren Gebiet von Lachania, doch Plimmiri und Lachania sind keine austauschbaren Strandnamen. Navigiert gezielt zum Strand von Plimmiri. Er eignet sich für Individualreisende, die ein Picknick, einen Spaziergang am Ufer und reichlich Platz suchen.
Der Untergrund besteht aus dunklem, grobem Sand, gemischt mit feinem Kies. Das Wasser ist klar, doch der Meeresboden fällt steil ab und es wird schon nahe am Ufer tief. Damit eignet sich der Strand eher für sichere Schwimmer als für kleine Kinder. Badeschuhe sind auf dem heißen Sand und Kies hilfreich.
Essen, Trinkwasser, Sonnenschutz und einen Schattenspender müsst ihr selbst mitbringen. Die nahe gelegenen Hotels versorgen in der Regel ihre eigenen Gäste. Ich würde den Tag nicht darauf aufbauen, eine geöffnete Taverne oder einen Liegenverleih zu finden. Sich selbst zu versorgen, gehört hier dazu.
Die Dünen von Plimmiri sind ein Nistgebiet der geschützten Unechten Karettschildkröte (Caretta caretta). Betretet die Dünen nicht, lasst Nester und Markierungen unberührt, nehmt sämtlichen Müll wieder mit und haltet Abstand zu Schildkröten, ohne ihnen den Weg zum Meer zu versperren. Kommt wegen der Küste, nicht in der Erwartung, Schildkröten zu sehen.
Ich würde mit dem Auto herfahren; in Strandnähe gibt es informelle Parkmöglichkeiten. Auch ein vorab vereinbarter Privattransfer kann funktionieren. Als weiterer Stopp passt ein Spaziergang durch das Dorf Lachania oder durch Asklipio besser als noch mehr Strände.
Den passenden Standort für Strandurlaub im Süden finden
Wählt euren Urlaubsort im Süden nach praktischen Gesichtspunkten, nicht nur nach einem Strandfoto. Ein Aufenthalt im Dorf Lardos unterscheidet sich von einem Urlaub im Küstenhotel, während Kiotari und Gennadi das Leben im Ferienort mit einem weitläufigen Ufer verbinden. Die Tipps zu Urlaubsorten und Unterkünften im Rhodos-Reiseführer helfen euch bei dieser Entscheidung.
Für die Anreise empfehle ich vorab gebuchte Flughafentransfers auf Rhodos, wenn ihr nach dem Flug nicht selbst fahren möchtet. Gebt bei der Buchung die genaue Adresse eurer Unterkunft an. Ihr könnt zunächst einen Transfer organisieren und einen Mietwagen nur für eure Erkundungstage buchen. Für Plimmiri oder mehrere Stopps im Süden ist ein Auto die beste Wahl.
Für einen einzelnen Ausflug zu einem nahe gelegenen Strand kann ein Taxi mit vereinbarter Abholung für die Rückfahrt einfacher sein. Busse bedienen Teile der Südostküste. Nutzt jedoch den Busführer für Rhodos, um aktuelle Verbindungen und den letzten Fußweg zu eurem gewählten Strand zu planen.
Betrachtet Prasonisi als eigenes Ausflugsziel für Landschaft und Windsport. Die Sandbank und die Surfszene lohnen einen gezielten Ausflug, sind aber kein beiläufiger Badestopp. Für eure Strandtage packt Schuhe für gemischten Untergrund, Wasser, ein Handtuch und Sonnenschutz ein; für naturbelassene Abschnitte außerdem einen eigenen Schattenspender. Im Sommer sind der Vormittag und der späte Nachmittag angenehm. Nutzt die stärkste Mittagshitze für eine richtige Pause.
Wenn ihr zwischen Pefkos, Lardos, Kiotari und Gennadi verschiedene Strände besuchen möchtet, vergleicht Mietwagen auf Rhodos. Mit dem Auto kommt ihr meist am einfachsten und schnellsten von einer Bucht zur nächsten. Liegt der Strand direkt bei eurem Hotel, lasst es stehen und geht zu Fuß.
Kapitel 9 von 14
Westküste und windige Strände
Wähle die ungeschützte Küste von Rhodos zum Windsurfen, Kitesurfen, für weite Meerblicke und um einfach aufs Wasser zu schauen – nicht, weil du einen verlässlich ruhigen Tag zum Treibenlassen und Planschen suchst. Die Ferienorte an der Nordwestküste bieten Strandbars und Sonnenuntergänge nahe Rhodos-Stadt. Die äußerste Südspitze dagegen ist ein eigenes Ausflugsziel mit einer eindrucksvollen Sandbanklandschaft. Der Wind prägt diese Orte maßgeblich; ob er deinen Strandtag bereichert, hängt davon ab, was du vorhast.

Ixia und Ialyssos zum Windsurfen und für Meerblicke
Ixia und Ialyssos sind zusammenhängende Strandabschnitte entlang der Nordwestküste von Rhodos, keine zwei geschützten Buchten. Ixia liegt etwa 4 km von Rhodos-Stadt entfernt, Ialyssos schließt sich weiter entlang der Küste an und liegt rund 8 km von der Stadt entfernt. Das ist die unkomplizierte Wahl für ein paar Stunden an der Ägäis, ohne dass die Anreise einen großen Teil deines Tages beansprucht.
Ixia hat den belebteren Strand mit mehr Infrastruktur: Hotels, Liegen, Strandbars und Windsurfsegel, die über das Meer ziehen. Ialyssos wirkt weitläufiger und offener, hat aber ebenfalls Abschnitte mit Hotels im Hintergrund und entsprechender Ausstattung. Ich würde Ixia für einen geselligen Nachmittag wählen und Ialyssos, wenn dir eine offene Küstenlinie wichtiger ist als eine dichte Strandbarszene.
Keiner der beiden ist ein Strand mit weichem Sand. Ixia ist überwiegend schmal, mit Kieseln, Steinen, grobem Sand und vielerorts felsigem Meeresgrund; in Ialyssos mischt sich Sand mit glatten Kieseln, und das Wasser wird abrupt tiefer. Badeschuhe helfen an beiden Stränden, doch Untergrund und Wellen machen diese Küste eher für sichere Schwimmer geeignet als für Kleinkinder oder vorsichtige Badegäste.
Windsurfen macht einen großen Teil des Reizes von Ixia aus, und auch Kitesurfen gehört zum Bild dieser Küste. Die Brise nimmt im Tagesverlauf meist zu, sodass sich der Nachmittag besonders gut eignet, um das Geschehen von einer Strandbar aus zu beobachten. Zum Schwimmen ist der Morgen oft günstiger, doch für einen gezielten Schnorchelausflug wäre keiner der beiden Strände meine Wahl.
An bewirtschafteten Abschnitten gibt es Liegen und Sonnenschirme, dahinter sowie entlang der Hauptstraße Restaurants und Tavernen. Frag nach dem Preis, bevor du dich auf eine Liege legst: Ein Getränk zu bestellen und eine Liege zu mieten können zwei getrennte Dinge sein. In Ialyssos findest du weitere Tavernen und Cafés, wenn du landeinwärts in den Ort gehst.
Für einen unkomplizierten Besuch ab Rhodos-Stadt brauchst du kein Auto: Busse entlang der Westküste und Taxis bedienen beide Orte. Wähle eine bestimmte Strandbar, ein Hotel oder ein Wassersportzentrum als Ziel, denn beide Ortsnamen stehen für lange Küstenabschnitte. Nutze zur Planung den Busführer für Rhodos. Lass Zeit für einen Spaziergang am Meer oder ein Getränk zum Sonnenuntergang – die Aussicht ist ein Grund zu bleiben, auch wenn Schwimmen gerade nicht infrage kommt.
Prasonisi für Landschaft und Wassersport
Prasonisi liegt an der äußersten Südspitze von Rhodos und bietet etwas völlig anderes als die Ferienorte im Nordwesten. Die breite Sandbank führt auf eine vorgelagerte Insel zu, mit Wasser auf beiden Seiten, wo Ägäis und Mittelmeer zusammentreffen. Ich würde die Fahrt wegen der Landschaft, zum Fotografieren oder für die Windsurfatmosphäre machen – nicht allein, um einen Badeplatz zu finden.
Die sandige Verbindung verändert ihre Form, und Teile davon können vom Wasser bedeckt sein. Keine der beiden Seiten ist dauerhaft ruhig, und auch bei einer glatter wirkenden Wasseroberfläche können Strömungen und reger Wassersportbetrieb herrschen. Mit kleinen Kindern oder weniger sicheren Schwimmern würde ich einen Besichtigungsstopp planen und Abstand zu Surfern, Kite-Leinen und Startbereichen halten, statt mit der Erwartung anzureisen, unbeschwert planschen zu können.
Der Weg zur Insel Prasonisi ist optional und nur möglich, wenn die Sandbank eine sichere Verbindung bietet. Bleib auf der Rhodos-Seite, wenn Wasser über den Sand strömt; die Landschaft lässt sich auch genießen, ohne die Insel zu erreichen. Jenseits der Querung ist das Gelände unwegsam und unerschlossen. Für einen Inselspaziergang brauchst du deshalb festes Schuhwerk – barfuß wie am Strand solltest du dort nicht unterwegs sein.
Zum Fotografieren ist das weichere Licht am Morgen oder Abend reizvoll. Für Wassersport zählen die Vorhersage und geeignete Bedingungen mehr als eine feste Uhrzeit. Surfschulen und Surfer gehören hier zum Bild: Abgelegen heißt also nicht menschenleer.
Nahe der Zufahrt gibt es einige Tavernen und Surfschulen, kleine Läden und Sonnenliegen stehen saisonal zur Verfügung. Bring Wasser, Snacks, Sonnenschutz und eine verschließbare Tasche mit, damit verwehter Sand nicht an deine Sachen gelangt. Mit einem Buggy oder einer Gehhilfe kann der weiche Sand den Besuch anstrengend machen.
Ich würde mit dem Auto fahren und daraus bewusst einen Ausflug in den Süden machen, vielleicht mit einem Kaffee in Gennadi oder einem kurzen Besuch in Lachania. Folge den Parkhinweisen und lege das letzte Stück zu Fuß zurück, statt auf den Sand zu fahren. Ohne Auto solltest du die Rückfahrt im Voraus organisieren; hier ist es keine gute Idee, sich erst später Gedanken über den Heimweg zu machen.
Warum eine ungeschützte Küste die richtige Wahl sein kann
Wind ist nicht einfach ein Nachteil. Für Wind- und Kitesurfer liefert er den Antrieb für den Sport, für den sie angereist sind. Wer zuschaut, erlebt durch die vorbeiziehenden Segel und den offenen Horizont eine ganz andere Küstenatmosphäre als in einer geschützten Badebucht. Diese Energie kannst du auch genießen, ohne selbst auf ein Brett zu steigen.
Dafür musst du beim Komfort Abstriche machen. Windgetriebene Wellen können entspanntes Treibenlassen erschweren, während fliegender Sand und eine anhaltende Brise das Liegen am Strand verkürzen können. Eine kühlende Brise lässt auch die Sonne weniger intensiv erscheinen, ohne dass du deshalb weniger Sonnenschutz brauchst.
- Wähle die Nordwestküste für eine lebhafte Strandatmosphäre, eine einfache Anreise ab Rhodos-Stadt und ein Getränk mit Meerblick oder zum Sonnenuntergang.
- Wähle Prasonisi, wenn die Sandbanklandschaft oder der Wind- und Kitesport schon für sich die Fahrt in den Süden rechtfertigen.
- Wähle einen geschützteren Strand, wenn ruhiges Planschen oder spielende Kinder an einem unkomplizierten, sandigen Wassereinstieg im Mittelpunkt stehen.
- Betrachte Landschaft und Baden getrennt: Ein schöner Horizont sagt wenig darüber aus, wie gut sich das Meer zum Schwimmen eignet.
Westküstenlandschaft auch ohne Baden
Weiter entlang der Westküste eignen sich der Strand von Kopria bei Kritinia und der Strand von Fourni unterhalb von Monolithos gut als Pausen auf einer landschaftlich reizvollen Tour. Verbinde Kopria mit der Burg von Kritinia oder Fourni mit der Burg von Monolithos, statt den Tag in ein Wettrennen von Strand zu Strand zu verwandeln. Eine ruhige Stunde an der Ägäis kann sich auch lohnen, wenn du nicht schwimmst.
Diese Stopps bieten ein anderes Erlebnis als Ixias bewirtschaftete Strandabschnitte. Bring deshalb eigenes Wasser, Snacks und einen Schattenspender mit. Bei rauer See genießt du stattdessen die Küste und die Aussicht; die Fahrt war nicht umsonst, nur weil du trocken bleibst. Die Regionenübersicht im Rhodos-Inselführer hilft dir, die Burgen- und Dorfstopps in deine gesamte Route einzuordnen.
Mein Vorschlag: Wenn du Westküstenstrände mit Dörfern und Burgen verbinden möchtest, miete ein Auto, statt mehrere Busverbindungen aufeinander abzustimmen. Such dir eine Gegend aus, die du in Ruhe erkundest, und plane die Strände im Nordwesten und Prasonisi als separate Ausflüge.
Kapitel 10 von 14
Die besten Strände nach Urlaubsstil: So würde ich planen
Ich würde den Hauptstrand danach auswählen, wie du den Tag verbringen möchtest: mit Sand und entspanntem Baden, beim Schnorcheln, mit einem Dorfbesuch oder einer Bootstour. Bleib in einem Küstenabschnitt und ergänze nur dann einen zweiten Stopp, wenn er wirklich Abwechslung bringt. Ein gutes Mittagessen oder Zeit auf dem Wasser bereichern den Tag oft mehr als ein weiterer Badestopp.

Ein Strandtag beim ersten Besuch
Tsambika ist meine vielseitigste Empfehlung für einen klassischen Strandtag auf Rhodos: ein langer Sandstrand, klares Wasser und Platz, um es sich bequem zu machen. Komm gegen 09:00 Uhr und nimm dir den Großteil des Tages dafür, statt den Strand zwischen Besichtigungen zu quetschen. Mehr erfährst du in meinem ausführlichen Reiseführer zum Tsambika-Strand.
Sicheren Schwimmern, die lieber schnorcheln, empfehle ich stattdessen die Anthony-Quinn-Bucht. Der felsige Einstieg und der schmale Uferbereich machen sie zu keinem guten Ersatz für einen weitläufigen Sandstrand – zum Erkunden der Unterwasserwelt ist sie aber die deutlich bessere Wahl.
- Wähle einen Sandstrand für unkompliziertes Baden, Spaziergänge am Wasser und einen entspannten Tag.
- Entscheide dich für eine Bucht, wenn die Unterwasserwelt im Mittelpunkt steht; komm im Hochsommer vor 09:30 Uhr.
- Berücksichtige deinen Urlaubsort bei der Entscheidung. Ich würde nicht für ein berühmtes Fotomotiv quer über die Insel fahren, wenn ein näherer Strand genauso gut zu deinen Tagesplänen passt.
Kinder, Paare und Gruppen mit unterschiedlichen Interessen
Mit Kindern wären mir ein einfacher Einstieg über Sand und Schatten wichtiger als eine spektakuläre Kulisse. Tsambika bietet das; Faliraki ist eine gute Wahl, wenn einige in der Gruppe Wassersport möchten und andere lieber einen unkomplizierten Tag mit Liege und Mittagessen verbringen.
Für Paare ist die Paulusbucht wegen ihrer Kulisse meine Empfehlung, besonders wenn auch ein Spaziergang durchs Dorf und ein Essen geplant sind. Wähle sie wegen der schönen Lage, nicht wegen der Privatsphäre: Die Bucht ist klein und beliebt.
- Kleinkinder und Sandburgen: Mach einen unkomplizierten Strand zum einzigen Ausflugsziel und lass felsige Buchten aus.
- Junge, sichere Schwimmer: Eine Schnorchelbucht lohnt sich, aber prüfe, ob alle mit dem Einstieg und der Wassertiefe zurechtkommen.
- Gruppen mit unterschiedlichen Interessen: Bleibt dort, wo Essen, Schatten und Aktivitäten nah beieinanderliegen.
- Paare auf der Suche nach Ruhe: Setzt lieber auf viel Platz als auf eine berühmte kleine Bucht und nehmt euch Zeit fürs Mittagessen.
Faliraki und die benachbarten Buchten
Sinnvoll ist die Kombination aus Faliraki und entweder Ladiko oder der Anthony-Quinn-Bucht – du musst nicht an allen drei Stränden baden. Besuche die Bucht am Vormittag und nutze Faliraki anschließend für die größere Auswahl an Lokalen zum Mittagessen, den Sandstrand und Aktivitäten am Nachmittag.
Ladiko ist die entspanntere Wahl zum Schwimmen, Lesen und gelegentlichen Schnorcheln. Für eine eindrucksvolle Kulisse und eine interessante Unterwasserwelt würde ich die Anthony-Quinn-Bucht wählen, auch wenn der unebene Abstieg und das tiefe Wasser den Besuch etwas anspruchsvoller machen.
Für einen einzelnen Ausflug von Faliraki zu einer Bucht reicht ein Taxi; mit dem Auto bist du flexibler. Nimm eine Tauchmaske und trittsicheres Schuhwerk mit und halte das Gepäck für den Abstieg zum felsigen Ufer leicht.
- Strandkomfort steht an erster Stelle: Verbringe den Großteil des Tages in Faliraki und halte dir einen Besuch in einer Bucht am späten Nachmittag offen.
- Schnorcheln steht an erster Stelle: Besuche die Anthony-Quinn-Bucht früh und iss anschließend in Faliraki zu Mittag.
- Ein ruhiger Tag in der Bucht: Mach es dir in Ladiko gemütlich und verzichte auf den Abstecher in den Urlaubsort, wenn ein weiteres Bad und ein Buch verlockender klingen.
Kolymbia, Tsambika und Stegna
Wenn du in Kolymbia übernachtest, entscheide dich zwischen einem unkomplizierten Strandtag im Urlaubsort und einem Tapetenwechsel. Bleib für Baden und Mittagessen in der Nähe oder mach Tsambika zum Hauptziel, wenn du einen richtigen Sandstrandtag möchtest.
Für ein Mittagessen im Dorf würde ich einen Vormittag in Kolymbia mit Stegna verbinden. Taverna Maria serviert traditionelle griechische Küche, während Stegna Kozas ein kreativeres Fisch- und Meeresfrüchterestaurant ist. Reserviere im Juli oder August bei beiden vorab.
Wähle nur einen zusätzlichen Stopp – entweder den Strand oder das Essen –, statt eine Runde mit drei Stationen zu planen. Stegna erreichst du über die Straße via Archangelos; die Küste zwischen Stegna und Tsambika lässt sich nicht einfach zu Fuß entlanggehen.
- Kolymbia und Tsambika: Verbinde die bequeme Infrastruktur des Urlaubsorts mit einem ausgiebigen Tag am Sandstrand.
- Kolymbia und Stegna: Die passendere Kombination, wenn Mittagessen und Dorfatmosphäre ebenso wichtig sind wie das Baden.
- Gefällt es dir in Tsambika? Iss dort zu Mittag und bleib. Weiterzufahren ist eine Möglichkeit, keine notwendige Verbesserung.
Ein entspannter Tag rund um Lindos
Beim ersten Besuch füllen der Strand von Lindos und das Dorf einen ganzen Tag. Starte früh, um die sandige Bucht zu genießen, und lass Zeit für ein Essen und einen Bummel, statt weitere Strände einzuplanen.
Ergänze die Paulusbucht für eine andere Perspektive – ein kurzer Blick oder ein Bad am späten Nachmittag genügt. Vlycha ist die Alternative für einen ruhigeren Aufenthalt mit Schwerpunkt Strand, mit einer Mischung aus Sand und Kies abseits des Trubels im Dorf.
Ich würde nur eines der beiden zusätzlichen Ziele wählen. Denk daran, dass du zu den Stränden von Lindos hinunter- und anschließend wieder hinauflaufen musst. Vlycha ist eine separate Bucht weiter nördlich; für einen reinen Strandausflug ist ein Taxi ab Lindos deshalb eine gute Lösung.
- Besichtigungen stehen im Mittelpunkt: Erkunde den Ort früh, mach eine Pause zum Essen und Trinken und bleib anschließend an einem Strand.
- Ein Tag zu zweit: Verbinde Zeit im Dorf mit der Paulusbucht, ohne ein zweites Mal Sonnenliegen mieten zu müssen.
- Der Strand steht im Mittelpunkt: Verbringe die meiste Zeit in Vlycha und halte dir Lindos als zusätzlichen Stopp offen.
Pefkos, Lardos, Kiotari und die Südküste
Südlich von Lindos würde ich zuerst die Strände vor Ort erkunden, statt für bekannte Namen nach Norden zu fahren. In Pefkos bietet Lee Beach einen unkomplizierten Tag am Sandstrand. Der Strand von Lardos hat Sand und Kies; verbinde ihn mit einem Ausflug zum Mittagessen ins separat gelegene Dorf.
Glystra ist die sandige Option zwischen Lardos und Kiotari, aber bring eigenes Wasser und einen Sonnenschutz mit. Sowohl Kiotari als auch Gennadi haben sehr lange Küstenabschnitte aus Kies und Sand mit reichlich Platz. Für eine ruhigere Atmosphäre ist Gennadi meine Wahl, mit bewirtschafteten Abschnitten und naturbelassenen Stellen.
Meine Empfehlung: Wenn du einen Strand flexibel mit einer weiteren Bucht oder einem Essen im Dorf verbinden möchtest, vergleiche die Mietwagenangebote von Looneytravels. Für einen einzelnen Strand in der Nähe kann ein Taxi mit fest vereinbarter Abholung einfacher sein als ein Mietwagen.
Kapitel 11 von 14
So erreichst du die Strände auf Rhodos
Ein Mietwagen eignet sich am besten, wenn du mehrere Strände erkunden, ruhigere Plätze erreichen oder spontan umplanen möchtest. Verbringst du deinen Urlaub hauptsächlich an einem Strand, reichen Fußwege, Busse und Taxis oft aus. Entscheidend ist immer das letzte Stück: der Weg von der Straße zum Sand und weiter ins Meer.
Wann ein Mietwagen den Urlaub verändert
Für Tage mit mehreren Strandstopps würde ich ein Auto mieten, statt für jeden Halt eine eigene Verbindung zu organisieren. So kannst du länger bleiben, wo es dir gefällt, weiterfahren, wenn es zu voll wird, oder ein Mittagessen in einem Dorf einbauen, ohne die Heimfahrt neu planen zu müssen. Gerade für ruhigere Stopps an der Westküste und Erkundungen im Süden von Rhodos ist diese Freiheit besonders praktisch.
Vergleiche Mietwagen auf Rhodos mit aktuellen Preisen und achte nicht nur auf den beworbenen Grundpreis. Abholort, Versicherung, Tankregelung und Einschränkungen bei der Straßennutzung spielen ebenfalls eine Rolle, besonders bei Stränden außerhalb der großen Urlaubsorte.
Der Kopria-Strand an der Westküste bei Kritinia ist ein gutes Beispiel dafür, wann ich das Auto bevorzugen würde: Die Parkplätze liegen hinter dem Ufer, und ein Mietwagen macht einen kombinierten Strand- und Dorfausflug deutlich einfacher. Gib den Strand selbst als Navigationsziel ein, nicht das nahe gelegene Dorf, und fahre auf dem letzten Stück langsam.
Ein Auto garantiert dir nicht an jedem Strand einen Parkplatz. Manche abgelegenen Zufahrten eignen sich nicht für gewöhnliche Mietwagen. Beachte deshalb die Anfahrtshinweise zum jeweiligen Strand. Nutze die vorgesehenen Zufahrten, lies die Parkschilder und nimm Wertsachen mit.
Wenn dein Hotel nur einen kurzen Fußweg vom Meer und von Restaurants entfernt liegt, würde ich nicht für die ganze Woche ein Auto mieten. Bündele deine Erkundungen auf einzelne Tage mit Mietwagen und genieße ansonsten unkomplizierte Badeausflüge in der Nähe. Der Ratgeber zur Mietwagenentscheidung auf Rhodos hilft dir bei der Entscheidung.
Busse und das letzte Stück zum Strand
Busse eignen sich am besten für einen entspannten Tag an einem einzigen Strand. Plane mit dem Bus-Ratgeber für Rhodos deine Ausstiegshaltestelle, den Fußweg zum Ufer und die Rückfahrt. Die Fahrpläne ändern sich je nach Saison. Prüfe deshalb den aktuellen Fahrplan und notiere dir vor dem Aufbruch die letzte Rückfahrt.
Zum Faliraki-Strand fährst du ab Rhodos-Stadt mit der Buslinie 40 über die Kallithea Avenue. Der Strand ist lang: Wähle deshalb zuerst deinen gewünschten Zugang und entscheide dann, wo du aussteigst. In Faliraki anzukommen bedeutet nicht unbedingt, direkt an deinem bevorzugten Sandabschnitt zu sein.
Diese Unterscheidung ist auch beim Lardos-Strand wichtig: Das Dorf und das Ziel an der Küste sind zwei verschiedene Orte. Eine Verbindung, die mit dem Namen eines Urlaubsortes oder Dorfes beschriftet ist, hilft dir erst dann wirklich, wenn du weißt, wie du anschließend ans Ufer kommst.
Mit Kindern oder Strandtaschen ist der letzte Fußweg von der Bushaltestelle entscheidend. Prüfe den tatsächlichen Weg und die Bodenverhältnisse, nicht nur die Entfernung auf der Karte. Wirkt der Weg beschwerlich, würde ich einen leichter erreichbaren Strand wählen oder ein Taxi nehmen, damit der Tag nicht zur Strapaze wird.
Taxis, Transfers und Wege zu Fuß
Ein Taxi ist eine gute Option für einen einzelnen Strandausflug ohne Auto oder Bindung an den Busfahrplan. Nenne dem Fahrer einen konkreten Strandzugang, nicht nur den Namen des Urlaubsortes. Lass nach Taxameter abrechnen oder vereinbare bei einer vorab gebuchten Fahrt den Preis und die Abholung für die Rückfahrt im Voraus.
Ich nutze vorab gebuchte Transfers für Fahrten direkt von einem Ort zum anderen, besonders mit einer Gruppe, Gepäck oder einem festen Zeitplan. Wähle dein tatsächliches Ziel aus und bedenke, dass ein Strandtransfer etwas anderes ist als eine Flughafenfahrt. Bei ruhigen Stränden solltest du die Rückfahrt immer vorab organisieren.
Den Elli-Strand erreichst du vom Zentrum von Rhodos-Stadt am einfachsten zu Fuß. Nur dafür würde ich kein Auto mieten. Wie lang der Weg tatsächlich ist, hängt von der Lage deines Hotels oder dem gewählten Ausgangstor der Altstadt ab. Plane ihn deshalb von deinem tatsächlichen Startpunkt aus. Ein genauer Treffpunkt direkt am Strand erleichtert außerdem das Treffen mit Freunden oder einem Fahrer.
Zu Fuß zu gehen ist ideal, wenn dein Hotel einen bequemen Strandzugang bietet. Bevor du eine Unterkunft buchst, die als „strandnah“ beschrieben wird, prüfe die genaue Lage und den Weg zum Sand. Der Abschnitt zur Fortbewegung im Rhodos-Reiseführer hilft dir, diese kurzen Wege besser einzuordnen.
Strandkosten und praktische Hinweise zum Zugang
Plane die Kosten für den gesamten Ausflug ein: Anreise, Parken, Schattenplatz, Essen und Getränke. Die Preise für Sonnenliegen unterscheiden sich je nach Betreiber, Saison und Lage erheblich. Der Elli-Strand zeigt das besonders gut: Dort reicht das Angebot von einfachen Liegen-Sets bis zu teuren Premiumliegen. Frage immer nach dem Gesamtpreis für eure Gruppe, bevor ihr euch niederlasst. Kläre dabei, was enthalten ist – Liegen, Sonnenschirm, Nutzungsdauer und ein möglicher Mindestverzehr – und ob ihr zum Mittagessen gehen und anschließend zurückkehren könnt. Mit einer gemieteten Liege sind nicht automatisch alle Einrichtungen in der Nähe inklusive.
Berücksichtige bei der Zugänglichkeit den gesamten Weg bis ins Meer. Der Tsambika-Strand hat einen großen kostenlosen Parkplatz direkt am Ufer, doch der weiche Sand kann für Rollstühle trotzdem schwierig sein. Ebenso bringt dich die befestigte Promenade am Elli-Strand zwar ans Meer, aber nicht über Sand und Kies bis ins Wasser.
Bei besonderen Mobilitätsbedürfnissen solltest du mit einem konkreten Zugang planen, nicht nur mit dem allgemeinen Strandnamen. Kläre vor der Buchung des Transports den durchgängigen Weg, einschließlich Toilettenzugang und möglicher Einstiegshilfen ins Meer. Lass dir immer bestätigen, dass die Hilfsmittel an deinem gewählten Strandabschnitt betriebsbereit sind. Eine ebene Promenade allein reicht nicht aus.
Kapitel 12 von 14
Wann ein Boot die bessere Wahl als ein Auto ist
Ein Boot ist die bessere Wahl als ein Auto, wenn die Küste selbst im Mittelpunkt steht: in Buchten schwimmen, Steilklippen vom Wasser aus bestaunen oder einen Strand erreichen, der auf dem Landweg schwer zugänglich ist. Ihr habt die Wahl zwischen einer organisierten Tour, einem privaten Ausflug mit Skipper für eure Gruppe oder einem führerscheinfreien Mietboot für mehr Selbstbestimmung. Ein Auto eignet sich dagegen besser, wenn ihr ohne Zeitdruck an Land unterwegs sein, Dörfer besuchen und euren Tagesablauf völlig frei gestalten möchtet.

Badetour oder Besichtigung vom Wasser aus?
Überlegt zuerst, was ihr hauptsächlich unternehmen möchtet. Bei einer Badetour geht es um Zeit im Wasser, bei einer Besichtigungsfahrt um die Aussicht und das Ausflugsziel. Wenn ihr beides möchtet, sucht eine Route, die für beides genügend Zeit vorsieht.
Rund um den Strand von Lindos ist der Blick vom Meer auf das Dorf ein Höhepunkt. Lindos vom Boot aus zu sehen, in der Bucht zu schwimmen und an Land zu gehen sind allerdings unterschiedliche Dinge. Achtet auf ausdrücklich eingeplanten Landgang, wenn ein Dorfspaziergang oder ein Mittagessen in einer Taverne für euch unbedingt dazugehört.
- Organisierte Badetour: Jemand anderes kümmert sich um Boot und Route, dafür folgt ihr einem festen Zeitplan.
- Besichtigungsfahrt: Die Landschaft steht im Vordergrund, nicht mehrere Badestopps. Ein Halt kann lediglich einen Blick vom Boot aus bedeuten, keinen Landgang.
- Privater Ausflug mit Skipper: Ihr habt ein Boot nur für eure Gruppe, ohne es selbst steuern zu müssen.
- Strandbesuch auf eigene Faust über den Landweg: Für Tage, an denen ihr es euch im Sand gemütlich machen, an Land essen und euren Zeitplan selbst bestimmen möchtet.
Führerscheinfreies Mietboot für einen Tag auf eigene Faust
Für mehr Unabhängigkeit empfehle ich führerscheinfreie Mietboote rund um Lindos und die benachbarten Buchten. Mit einem kleinen Motorboot könnt ihr innerhalb eines freigegebenen Gebiets in eurem eigenen Tempo auf Entdeckungstour gehen. Diese Möglichkeit passt zu unabhängigen Gruppen, die sich zutrauen, das Boot selbst zu steuern.
Ganz grenzenlos ist eure Freiheit nicht. Ihr müsst die Vorgaben des Anbieters zum Fahrgebiet, zur Rückgabezeit und zu den Bedingungen auf See einhalten. „Führerscheinfrei“ bedeutet, dass kein besonderer Führerschein erforderlich ist – die Einweisung und die Regeln sind trotzdem verbindlich.
Passt bei der Übergabe gut auf, damit ihr die Bedienung und das Ankern versteht und wisst, wie ihr den Anbieter erreicht. Klärt vor der Bezahlung die Tankregelung, die Kautionsbedingungen und die Sicherheitsausrüstung. Wenn niemand in eurer Gruppe wirklich das Boot steuern möchte, mietet lieber eines mit Skipper.
Bootstouren ab Lindos: Segeln, Baden oder Höhlen
Bei einer 5,5-stündigen Tour verbringt ihr einen beträchtlichen Teil des Tages auf dem Boot. Die Segel- und Badetour ab Lindos (5,5 Stunden) verbindet Segeln entlang der Küste mit Badestopps, unter anderem am Red Sand Beach. Dieser abgelegene Strand ist auf dem Landweg schwer zugänglich; das tiefe Wasser eignet sich für sichere Schwimmer.
Die Bootstour zu drei Höhlen und Lindos (5,5 Stunden) ist die passende Wahl für Höhlen und Schnorcheln. Wenn das Segeln im Mittelpunkt stehen soll und sich die Route nach den Bedingungen statt nach festgelegten Buchten richten darf, schaut euch zum Vergleich das Segelerlebnis ab Lindos (5,5 Stunden) an.
Diese Touren sind nicht austauschbar. Vergleicht Badestopps, Zeit an Land und enthaltene Leistungen; die Dauer allein verrät nicht, wie ihr den Tag verbringt. Die Segel- und Badetour ab Lindos am späten Nachmittag (3 Stunden) ist eine kürzere Alternative, wenn ihr auch noch Zeit am Strand verbringen möchtet.
Ein ganzer Tag auf der Yacht
Die neunstündige Yachttour ab Lindos mit sechs Badestopps richtet sich an alle, die einen ganzen Tag auf dem Wasser verbringen möchten. Hier ist die Bootsfahrt das eigentliche Tagesprogramm. Auch wenn bei dieser Tour mit sechs Stopps das Baden im Mittelpunkt steht, solltet ihr bedenken, dass die Fahrzeiten darin enthalten sind.
Länger ist nicht automatisch besser. Wenn eure Gruppe bei der Dauer zögert, passt eine private Tour von fünf Stunden oder weniger besser. Diese Tour ist für Gruppen gedacht, die sich auf die vollen neun Stunden freuen.
Bei einer langen Tour ist der Komfort an Bord genauso wichtig wie die Route. Prüft Angaben zu Schattenplätzen, Sitzmöglichkeiten und Verpflegung. Packt für einen ganzen Tag und rechnet auch die An- und Rückfahrt zum Boot ein.
Vor der Buchung den Abfahrtsort prüfen
Eine Tour „rund um Lindos“ startet nicht unbedingt am Strand von Lindos. Prüft den genauen Treffpunkt und den letzten Wegabschnitt bis zum Boot, bevor ihr eure Anreise bucht. In Lindos ist das besonders wichtig, da das Dorf eine Fußgängerzone ist und der Weg zum Ufer steil sein kann.
Wenn ihr im Südosten wohnt, schaut euch Angebote ab dem Strand von Kiotari an, statt nach Norden zu fahren. Von hier starten private Touren und kürzere Ausflüge. Ich empfehle euch, über den Bootsmarktplatz einen Skipper vor Ort zu finden, wenn ihr einen privaten Ausflug ohne Autofahrt möchtet.
Sobald Art und Dauer eurer Tour feststehen, findet ihr unter Bootstouren auf Rhodos weitere Angebote. Vergleicht den gesamten Ausflug einschließlich der Anreise zum Boot, nicht nur die Stunden auf See. Der Abschnitt zu Bootstouren im Rhodos-Reiseführer hilft euch dabei, verschiedene Arten von Ausflügen auf dem Meer zu vergleichen.
Kapitel 13 von 14
Wassersport und Strandaktivitäten
Zum Windsurfen und Kitesurfen geht es an die Nordwestküste oder nach Prasonisi. Für einen ruhigeren Tag bieten sich Stand-up-Paddling auf ruhigem Wasser oder Schnorcheln in einer Bucht an der Ostküste an. Mein Rat: Wähle zuerst die Aktivität und dann den Strand – und buche immer einen Kurs, wenn du eine Boardsportart zum ersten Mal ausprobierst.

Windsurfen und Kitesurfen
Ixia und Ialyssos sind die ersten Adressen für Wind- und Kitesurfen in der Nähe von Rhodos-Stadt. Die Stationen hier bieten für beide Sportarten Kurse und Materialverleih an. Der Wind frischt im Tagesverlauf oft auf, aber Anfänger sollten ihrem Surflehrer die Wahl des passenden Zeitpunkts für den Unterricht überlassen.
Fahre nach Prasonisi, wenn Wind- oder Kitesurfen im Mittelpunkt deiner Reise steht. Die Surfstationen an dieser exponierten Südspitze bieten Unterricht und Leihmaterial an, doch auf keiner Seite der Sandbank ist ruhiges Wasser garantiert. Die Landschaft und die Surfszene machen einen großen Teil des Erlebnisses aus.
Ixia und Ialyssos erreichst du von Rhodos-Stadt gut mit dem Bus oder Taxi. Für Prasonisi empfehle ich das Auto. Wer nicht surft, findet in Ixia zahlreiche Strandbars. Prasonisi eignet sich dagegen eher für Begleitpersonen, die die Landschaft genießen und den Surfern zuschauen möchten.
- Komplette Anfänger: Buche Unterricht statt nur Material zu mieten und beschreibe deine Schwimmkenntnisse und Vorerfahrungen ehrlich.
- Erfahrene Surfer: Wähle Leihmaterial passend zu deiner Sportart und deinem Können und lass dich vor Ort ins Revier einweisen.
- Zuschauer: Halte Abstand zu Start- und Landezonen, Boards und Kiteleinen. Allein zum Zuschauen herzukommen lohnt sich ebenfalls.
Stand-up-Paddling und entspannte Stunden auf dem Wasser
Stand-up-Paddling braucht ruhige Bedingungen – wähle dafür also keinen Wind- oder Kitesurfstrand. Für die ersten Versuche ist ruhiges Wasser wichtiger als eine spektakuläre Kulisse. Unser Ratgeber zum Stand-up-Paddling hilft dir, den passenden Ort zu finden.
Buche einen Kurs, wenn du Stand-up-Paddling (SUP) zum ersten Mal ausprobierst. Bevor du auf eigene Faust losziehst, solltest du unbedingt lernen, mit dem Board umzugehen und sicher ans Ufer zurückzukommen.
Für eine Gruppe mit unterschiedlichen Interessen ist Tsambika eine gute Wahl. Hier gibt es SUP, Tretboote und Jetskis: Die einen können aktiv sein, während die anderen im Sand entspannen. Achtet darauf, dass Schwimmer Abstand zu den Startbereichen für Wassersport halten.
Schnorcheln und geführte Aktivitäten im Wasser
Zum Schnorcheln auf eigene Faust bietet die Anthony-Quinn-Bucht Fische und interessante Felsformationen unter Wasser. Das nahe gelegene Ladiko eignet sich gut für eine kürzere Schnorchelrunde. Beide haben einen felsigen Meeresboden und sind kein Ersatz für einen unkomplizierten Sandstrand.
Die Anthony-Quinn-Bucht eignet sich für sichere Schwimmer: Der Einstieg kann rutschig sein, und das Wasser wird schnell tief. Auch in Ladiko ist der Untergrund uneben. Ich empfehle für beide Buchten Wasserschuhe und einen Besuch bei ruhiger See, wenn die Sicht unter Wasser am besten ist.
Geführte Schnorchel- oder Tauchausflüge sind eine Möglichkeit, wenn du Ausrüstung und Anleitung möchtest. Buche das passende Angebot für dein Können – Schnuppertauchen für Anfänger unterscheidet sich von einem Ausflug für Taucher mit Tauchschein. Beachte auch: Eine Bootstour mit „Badestopp“ ist nicht dasselbe wie eine geführte Schnorcheltour.
- Schnorcheln auf eigene Faust: Am besten geeignet, wenn du sicher vom Ufer aus losschwimmen kannst und deine eigene Ausrüstung mitbringst.
- Geführtes Schnorcheln: Sinnvoll, wenn du Betreuung und Ausrüstung möchtest, statt den Ausflug selbst zu organisieren.
- Erster Tauchgang: Wähle ein Schnuppertauchen für Anfänger. Taucher mit Tauchschein sollten nach einem Angebot suchen, das zu ihrer Qualifikation und Erfahrung passt.
So planst du deinen Wassersporttag
Verschiedene Aktivitäten brauchen unterschiedliche Bedingungen. Windige Strände für Surfer eignen sich schlecht zum Paddeln, und Startbereiche sind nicht zum Schwimmen da. Wenn nur eine Person aus deiner Gruppe einen Kurs machen möchte, wählt entweder einen Strand mit weiteren Beschäftigungsmöglichkeiten oder plant die Aktivität getrennt.
Prüfe vor dem Bezahlen alle Buchungsdetails: Treffpunkt, Unterricht oder nur Materialverleih, Dauer und Preis. Plane die Anfahrt zum tatsächlichen Treffpunkt und nicht bloß zum Strand auf den Fotos. Mein Rat: Entscheide zuerst, ob du Unterricht möchtest oder nur Ausrüstung leihen willst, und finde dann mit unserem Wassersport-Ratgeber ein passendes Angebot. Versuche nicht, zu viele weitere Stopps darum herum einzuplanen.
Kapitel 14 von 14
Meine Tipps für Strandtage auf Rhodos
Sorge im Urlaub für abwechslungsreiche Strandtage, statt nach dem einen perfekten Ort zu suchen. Wähle Strände, die zu deinen Tagesplänen passen, und nimm dir genug Zeit, sie zu genießen. Ein Auto oder Boot ist hilfreich, wenn es dir ein neues Erlebnis ermöglicht. Nur um einen weiteren berühmten Namen abzuhaken, würde ich aber nicht quer über die Insel fahren.

Setze auf Abwechslung statt auf die Suche nach dem „perfekten Strand“
Ein Tag mit Sand und Schwimmen am Tsambika-Strand und ein Schnorchelausflug zur Anthony-Quinn-Bucht bieten unterschiedliche Erlebnisse und stehen nicht im Wettbewerb miteinander. Ergänze sie um einen ruhigen Tag in der Nähe deiner Unterkunft. So hast du Abwechslung und kannst dir eine Tour über die ganze Insel sparen.
Verteile die Erlebnisse auf deinen Urlaub. Wenn du gerne auf Entdeckungstour gehst, plane dafür einen eigenen Tag ein. Sind alle beim Schwimmen in Hotelnähe glücklich, musst du keinen berühmten Namen auf einer Liste hinterherjagen.
Lass genug Zeit für einen richtigen Strandtag
Ein zusätzlicher Stopp nimmt dir oft mehr, als er dir bringt. Zusammenpacken und Weiterfahren kosten Zeit, die du für eine weitere Schwimmrunde, ein entspanntes Mittagessen oder einfach zum Nichtstun nutzen könntest.
Ich würde einen langen Nachmittag am Agathi-Strand mit einem Essen im nahe gelegenen Haraki verbinden. Das bringt einen Tapetenwechsel in den Tag, ohne dass eine zweite Baderunde Pflicht wird. Ein Strand in der Nähe darf einfach eine Option bleiben; du musst ihn nicht besuchen.
Mach aus deiner engeren Auswahl einen einfachen Plan
Entscheide zuerst, was du erleben möchtest, und dann, wie du hinkommst. Ich nutze Mietwagenangebote, um auf eigene Faust auf Entdeckungstour zu gehen, oder buche Bootsausflüge, wenn ich direkt vom Boot aus schwimmen möchte – nicht bloß, um noch mehr Strände im Tagesplan unterzubringen.
Halte den Plan so überschaubar, dass du dich spontan umentscheiden kannst, ohne das Gefühl zu haben, den halben Tag verpasst zu haben.
- Wähle einen Hauptstrand, der zu deiner Reisegruppe und deinem Urlaubsort passt.
- Behalte eine Alternative in der Nähe im Hinterkopf, falls sich deine Pläne ändern – nicht als Pflichtstopp.
- Lass Zeit zum Schwimmen, Mittagessen oder Längerbleiben.
Wähle mithilfe der ausführlichen Strandführer einen Hauptstrand und eine Alternative in der Nähe. Buche deine Anreise über den Looneytravels-Buchungsmarktplatz nur, wenn sie deinen Plan sinnvoll ergänzt. Bist du erst einmal da, kann der Rest der Liste warten.
Plane deine Strandtage: Mietwagen, Boote und Transfers
Transferswater sportsHäufige Fragen
Welcher Strand auf Rhodos eignet sich am besten für den ersten Besuch?
Für einen klassischen Strandtag im Sand steht der Tsambika-Strand bei mir weit oben. Wähle stattdessen den Strand von Lindos, wenn du das Baden vor allem mit einem Besuch im Ort und auf der Akropolis verbinden möchtest.
Gibt es auf Rhodos Sandstrände?
Ja. Tsambika, Agathi, Faliraki und Glystra sind gute erste Anlaufstellen. Umgebung und Ausstattung unterscheiden sich allerdings – weicher Sand allein sollte also nicht den Ausschlag geben.
Welche Küste von Rhodos hat die besten Strände?
Für sandige Buchten und ausgiebiges Baden würde ich zuerst an der Ostküste suchen. Die Westküste hat einen anderen Charakter, besonders rund um Ixia und Ialyssos: Hier stehen Windsurfen, der Blick aufs offene Meer und Sonnenuntergänge im Vordergrund. An keiner der beiden Küsten sind die Wasserbedingungen jeden Tag gleich.
Welche Strände auf Rhodos würdest du mit Kindern wählen?
Wenn Sand und flaches Wasser wichtig sind, würde ich zuerst Tsambika und Agathi vergleichen. Tsambika bietet Strandinfrastruktur, während du für Agathi eigenen Sonnenschutz und alles Nötige mitbringen solltest. Eine weitere Option bei Lindos ist Vlycha, wo das Wasser in der Regel allmählich tiefer wird.
Wo finde ich klares Wasser und gute Schnorchelplätze?
Die Anthony-Quinn-Bucht und das benachbarte Ladiko sind eine gute Wahl zum Schwimmen und Schnorcheln an felsigen Buchträndern. Für einen umfassenderen Vergleich hilft dir der Strandführer für klares Wasser: Eine beeindruckende Wasserfarbe und gute Sicht unter Wasser sind nicht dasselbe.
Welcher Strand ist von Rhodos-Stadt aus ohne Auto am einfachsten zu erreichen?
Wer in Rhodos-Stadt übernachtet, dem empfehle ich als erste Anlaufstelle den Elli-Strand. Dort kannst du Baden und Zeit in der Stadt verbinden, ohne für den Strand einen eigenen Tagesausflug einplanen zu müssen.
Wo finde ich einen ruhigeren Strand auf Rhodos?
Achte eher auf ausreichend Platz als auf vermeintliche Geheimtipps. Gennadi bietet einen langen Küstenstreifen, Kopria dagegen eine kleinere Bucht in der Gegend von Kritinia. Der Reiseführer für ruhige Strände hilft dir, zwischen entspannten Strandlagen und wirklich abgelegenen Ausflugszielen zu unterscheiden.
Welche Strände bei Lindos sollte ich vergleichen?
Vergleiche den Strand von Lindos, die Paulusbucht, Vlycha und Kalathos. Ich würde zuerst überlegen, ob ich einen Tag im Ort und am Strand, eine kleine malerische Bucht oder einen Strand mit mehr Platz möchte.
Kann ich mit dem Auto zum Roten Sandstrand fahren?
Beim Roten Sandstrand kannst du nicht einfach direkt am Sand parken. Der Landweg wird für einen normalen Mietwagen ungeeignet und endet mit einer etwa zwei Kilometer langen Wanderung; die meisten Besucher kommen über das Meer. Wähle eine Bootstour, deren angegebene Route diesen Strand ausdrücklich einschließt, statt bei jeder Küstentour mit einem Stopp dort zu rechnen.
Wie viel sollte ich für Sonnenliegen einplanen, und bedeutet die Blaue Flagge einen einfachen Zugang?
Die Preise für Sonnenliegen hängen vom Strandangebot, der Lage und den enthaltenen Leistungen ab. Kläre deshalb den Gesamtpreis, bevor du dir einen Platz aussuchst. Die Blaue Flagge gilt für namentlich ausgezeichnete Strandabschnitte, nicht für eine ganze Küste. Einzelheiten zur Zertifizierung findest du im Reiseführer zu Stränden mit Blauer Flagge auf Rhodos, Informationen zur Zugänglichkeit im jeweiligen Strandführer.
